4. Dezember 2014 Autor: Rolf Grupp

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  • ABB, Bosch und Cisco vereinbaren Smarthome-Jointventure
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ABB, Bosch und Cisco vereinbaren Smarthome-Jointventure

Eine neue Software-Plattform soll den Datenaustausch zwischen Geräten unterschiedlicher Hersteller erlauben und neue Dienstleistungen ermöglichen.

Joseph Wright of Derby. "Der Alchemist beim Suchen nach dem Stein der Weisen"(1771) Joseph Wright of Derby. "Der Alchemist beim Suchen nach dem Stein der Weisen"(1771) (Abb. gemeinfrei) ABB, Bosch und Cisco wollen ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, das eine Hausautomations-Plattform entwickeln und betreiben soll. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am 27. November unterzeichnet. Das Unternehmen soll bereits Anfang 2015 seine Tätigkeit aufnehmen. Die neue Software-Plattform soll Dienstleistungen in den Bereichen Energiemanagement, Sicherheitstechnik sowie Unterhaltung und damit zum Beispiel über Apps neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Die Unternehmen wollen Geräteherstellern und Serviceanbietern aus den Bereichen Hausgeräte, Unterhaltungselektronik, Heimautomatisierung und Internet-Dienstleistungen die Mitarbeit ermöglichen. Möglichst viele Geräte und Anlagen im Haushalt, zum Beispiel Waschmaschine, Heizung, Beleuchtung und Jalousien, sollen Informationen untereinander sowie mit Smartphones und Tablets austauschen können.

Anmerkung der Redaktion
Es ist nicht erkennbar, dass sich dieser erneute Versuch, den "Stein der Weisen" der Hausautomation zu finden, von früheren Versuchen anderer Marktteilnehmer unterscheidet. Damit ist auch ihm wohl ein Nischendasein vorbestimmt.

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Artikelnummer: cci27807
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Kommentare (2):

Die Redaktion sieht das mit dem "Versuch, den Stein der Weisen" zu finden genau richtig. Schon vor genau 25 Jahren starteten die Japaner mit "TRON-House", dann kamen die Amerikaner mit X10 und die Europäer suchten das Heil in EIB, heute KNX. Inzwischen meinte man in Japan es doch lieber mit ECHOnet zu versuchen, na ja und hier versuchten es inzwischen viele Unternehmen, Automations-, Waschmaschinen-, Fernseher- und Heizkessel-Hersteller, Energieversorger, Telekommunikationsfirmen... Es mussten dann neben HES (Home Elektronik System), Home-Automation, SmartHome viele Benennungen herhalten, bis man heute bei AAL (Ambient Assisted Living) gelandet ist. Man hätte ja von der Gebäudeautomation lernen können, dass für Interoperabilität nur und ausschließlich eine "gemeinsame Sprache", also ein Kommunikationsprotokoll wirksam helfen kann, und das auch nur wenn es keine Dialekte gibt. Aber soweit können die technik-verliebten Produktmanager der Smart-Produkte nicht denken. Nur ein Bus-System oder Funk nützt genau so viel, wie wenn wir Menschen Telepathie beherrschen würden, aber mit einem Chinesen würde man sich dann doch nicht verstehen.
Bei der GA haben beherzte Anwender (Betreiber und Planer) in ihrtem Ingenieurverein diese gemeinsame Sprache (BACnet) erst gegen den Widerstand vieler Hersteller geschaffen - und mit einer grandiosen Kraftanstrengung bis zur "kritischen Masse" durchgedrückt. Bei Heim-Assistenz-Systemen schätze ich, dass Hersteller wie Samsung, Google und Apple allen Anderen zeigen werden, wie dieser Markt funktioniert. Die ersten Ansätze sind bei Aufmerksamer Beobachtung zu sehen. Ich freue mich auf die APPs, die mir bald erlauben viele Geräte zu hause zu "beherrschen".
Hans Kranz 04.12.2014
Hans Kranz hat schon ganz recht, dass das Thema schon seit Urzeiten lodert, aber es nicht zum Durchbruch schafft. Bzgl. der Kooperation von ABB, Cisco und Bosch sollte man aber Folgendes mit in Betracht ziehen: Bosch hat vor kurzer Zeit die Prosyst übernommen. Sie berichteten im Ticker darüber (http://www.cci-dialog.de/branchenticker/2015/kw08/02/bosch_kauft_den_vernetzungsspezialisten_prosyst.html). Prosyst hat z.B. auch das Qivicon-System entwickelt sowie auch schon für Busch-Jaeger. Das Prosyst-Framework unterstützt etliche Protokolle (KNX, ZigBee, EnOcean, X10, M-Bus) und wird auch von Cisco in hohen Stückzahlen in deren Router verbaut. Es ist nebenbei auch in den Bereichen Automotive und Industrie 4.0 gut unterwegs. Wir hatten mit RaumComputer schon im Jahr 2000 mit dem OSGi-Framework ein Automationssystem realisiert und dabei auch mit Prosyst zu tun. Ich denke, da ist doch einiges an Potenzial in der Allianz vorhanden.
Eric Giese 16.04.2015

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