15. Dezember 2016 Autor: Rolf Grupp

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Forschungsverbund zu Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen

Ein Konsortium aus zwölf Forschungsinstitutionen unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI), forscht an Lösungen, um den Einsatz von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen zu steigern.

Probekörper aus Naturfaserdämmstoffen (Abb. Fraunhofer WKI/Manuela Lingnau)Probekörper aus Naturfaserdämmstoffen (Abb. Fraunhofer WKI/Manuela Lingnau) Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen (NawaRo) schonen Ressourcen und leisten einen Beitrag zur Minderung von CO2-Emissionen. Um Herstellern, Planern und Verarbeitern dieser Dämmstoffe die Anwendbarkeit zu erleichtern, ermitteln die Forscher im Rahmen des Verbundprojekts Materialkennwerte, um aufwändige Bauteilprüfungen im Schall- und Brandschutz zu verringern. Darüber hinaus sollen Anwendungshemmnisse ausgeräumt weden. Dies betrifft beispielsweise Normen und baurechtliche Vorschriften, die in Zeiten entstanden, in denen es kaum Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen gab. Außerdem sollen Messverfahren entwickelt werden, die die Eigenschaften von NawaRo-Dämmstoffen besser berücksichtigen. ZUdem werden Nachhaltigkeitsbewertungen vorgenommen.

Das Projekt besteht aus den sechs Arbeitsbereichen "Brandschutz und Glimmverhalten", "Schallschutz", "Wärmeschutz", "Nachhaltigkeitsanalysen", "Feuchteschutz" und "Emissionen". Im Arbeitsbereich Brandschutz werden Parameter zur Berechnung der Feuerwiderstandsdauer bei Konstruktionen mit NawaRo-Dämmstoffen erarbeitet, ein "B1-Äquivalent" bei Wärmedämmverbundsystemen sowie einen Brandschutzleitfaden für die Gebäudeklassen 4 und 5. Außerdem wird das Glimmverhalten untersucht.
Im Arbeitsbereich Wärmeschutz wird die feuchteabhängige Wärmeleitfähigkeit untersucht. Im Arbeitsbereich Feuchteschutz erarbeiten die Forscher Methoden, wie Schimmelresistenz material- und anwendungsgerecht untersucht werden kann. Darüber hinaus prüfen sie auch, inwieweit Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen einen Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffkonzentration in der Raumluft leisten können.

Am Forschungsverbund beteiligt sind neben dem WKI folgende Institutionen: Institut für Holztechnologie Dresden gGmbh, Hochschule Rosenheim (Fakultät für Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften), Technische Universität Braunschweig (Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz, Fachgebiet Brandschutz), Hochschule Magdeburg-Stendal, Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V., Papiertechnische Stiftung, Johann Heinrich von Thünen-Institut (Thünen-Institut für Holzforschung), Universität Stuttgart (Lehrstuhl für Bauphysik, Abteilung Ganzheitliche Bilanzierung), Technische Universität Dresden, Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen. Die Forschungsinstitute arbeiten mit Unternehmen und Verbänden zusammen.

Das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit 4 Mio. € geförderte Projekt startete am 1. Dezember mit einer Laufzeit von drei Jahren. Gefördert wird es im Rahmen des Förderschwerpunkts "Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen" im Förderbereich "Stoffliche Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen" des Förderprogramms "Nachwachsende Rohstoffe" des BMEL über den Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR).

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