9. November 2018 Autor: Sabine Andresen

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  • Fachkräftezuwanderungsgesetz: Was sagt die LüKK?
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Fachkräftezuwanderungsgesetz: Was sagt die LüKK?

Einen Monat ist er nun auch schon wieder alt: der Kabinettsbeschluss zu Eckpunkten für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Bisher hat sich die LüKK dazu nicht öffentlich geäußert. Dabei ist der Fachkräftemangel in Deutschland neben der Kältemittelproblematik die größte wirtschaftliche Herausforderung unserer Zeit.

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (Abb. ZDB) Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (Abb. ZDB) Kaum war der Kabinettsbeschluss draußen, kommentierte ihn Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes, wie folgt: "Zuwanderung ist ein Zukunftsthema für unser Land - daher begrüßen wir es sehr, dass die Bundesregierung für Klarheit in diesem wichtigen Politikbereich sorgt. Dabei ist richtig und wichtig, dass explizit auch Zuwanderer mit beruflicher Qualifikation berücksichtigt werden. Gerade in den Bauberufen kann die qualifizierte Berufspraxis ein wichtiger Bestandteil in der Suche nach einer Beschäftigung in Deutschland sein. In der Anerkennung von Berufsabschlüssen sollten entsprechende Tätigkeitsnachweise daher berücksichtigt werden."
Das Gesetzgebungsverfahren müsse zügig auf den Weg gebracht werden und die Ressourcen für die Umsetzung der neuen Regelungen bereitgestellt werden, mahnte Pakleppa.
Aus der LüKK hört man wenig, dabei könnte ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz auch den eklatanten Personalmangel in der LüKK abfedern. Oder nicht?
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Artikelnummer: cci62568

Kommentare (3):

Wo um Himmels Willen sind denn Länder, in denen das Ausbildungssystem so gut ist, das wir dort Fachkräfte rekrutieren können? Nur dort, wo keine Fachkräfte abwandern.
Außerdem: Fachkräfte mit Gesellenbrief, Meister, Techniker oder Ingenieurausbildung haben wir reichlich.
Was fehlt wirklich?

1. Effizienz in der Abwicklung. Potential +30%

2. Hilfskräfte für die Fachkräfte, die ihren Job ernst nehmen können


Analysieren wir den Ist Zustand:

Zu 1: Welcher Geselle hat fünf Helfer und macht ordentlich Meter?

Zu 1:Welcher Techniker oder Meister "hängt nicht im Büro fest"?

Zu 1: Welcher Ingenieur verbringt mehr als 20% seiner Zeit mit "echter Ingenieurtätigkeit", ist Chef in "seinem Maschinenraum" und kann die Anlage in Betrieb setzen, fahren oder reparieren?

Zu 2:Und welcher zugereiste "Trainee on the Job" verdient signifikant mehr als die "Grundsicherung"?

Mag jeder für sich die Fragen ehrlich beantworten und seine Feststellungen machen.

Zuwanderung praktizieren wir seit den Staatsverträgen der 60er, der Wiedereinbürgerung der 80er, der EU Erweiterung der 90er, der Migration des neuen Jahrtausends.

Waagen wir das "thinking out of the box" um nachhaltige Konfigurationen der Branche vorzunehmen. Schließlich braucht der Rest der Welt seine Fachleute selbst um sich weiter zu entwickeln.

Falls die CCI hier eine Plattform schaffen möchte, bringen wir uns doch gern ein. Die bisherigen Strategien führten ja zum aktuellen Mangel.

Nachsatz: Ausbildungsberuf Lüftungsanlagenbau Mechatroniker?
Gibt es nicht, obwohl die Komplexität einer modernen RLT Anlage einen hohen Grad erreicht hat. Und das die Errichtung als Nebentätigkeit für Heizungs- und Kälteanlagenbauer sowie Schornsteinfeger, die ja Lüftungstechnik in ihren Lehrplänen haben, zu dem im Bestand feststellbaren Durchschnitts Zustand geführt hat- sagt ein Player der "LüKK".
Andreas Kettermann 09.11.2018
Die aktuelle Zuwanderung aus Drittstaaten hat die Fachkräftesituation nicht entschärft, sondern das Gegenteil erreicht. Immer weniger Menschen müssen für immer mehr Menschen mitarbeiten.

Wer glaubt, dass es tausende von LüKK Fachkräften in Drittstaaten gibt, die nur auf ein „Fachkräftezuwanderungsgesetz“ warten, um dann hier einen Transporter zu besteigen, um Wartungen, Reparaturen und Neuinstallationen an Lüftungs- und Klimatechnischen Anlagen auszuführen, lebt in einer anderen Berufswelt als ich.

Aber genau das trifft bei Herrn Pakleppa auch zu:
https://www.zdb.de/zdb-cms.nsf/res/Vita%20Pakleppa_II.pdf/$file/Vita%20Pakleppa_II.pdf

Bitte lassen Sie künftig Leute aus der Praxis zu Wort kommen, die wissen, wovon Sie reden.

Dirk Zobel, Geschäftsführer, THERMO-TEC Klimageräte GmbH
09.11.2018
Da kann ich meinen Vorschreiber Andreas Kettermann nur beglückwünschen. Er hat alles das gesagt, was zu sagen ist. Wer solche Gesetze beschließt, lebt wirklich in einer ganz anderen Welt. Das Geld, was für solche gut gemeinten Projekte ausgegeben wird, könnte man auch in die eigene Ausbildung stecken. Schulen, Lehrer, Lehrmaterial etc. Wir müssten wieder einmal zurückkommen in die Wirklichkeit. Das wirkliche Leben scheint doch an einigen Ministern und Beratern für Politik und Wirtschaft vorbeizugehen. Wie hat schon mein Opa gesagt: „Junge nimm ein wenig Geld in die Hand und dann wird das schon." In der Politik versteht man darunter: „ Nehme Geld in die Hand und schmeiße es aus dem Fenster!" Bezahlen muss das der Mittelstand.

Olaf Mayer, Sanitär-Heizung-Klimatechnik, Hemsbach
12.11.2018

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