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Kurz gesagt
Viele Kommunen stehen im Moment vor der Herausforderung ihre Plätze in Kindertagesstätten weiter auszubauen. Sowohl beim Neubau als auch beim Bestandsgebäude müssen der Bewegungsdrang und die Kreativität der Kinder mit dem Brandschutz unter einen Hut gebracht werden.
Neben etablierten Vorschlägen zur Verbesserung des Brandschutzes widmet sich der Autor in der zweiten Auflage u.a. auch den aktuellen juristischen Maßstäben, der Rettung behinderter Personen und der Entstehung von neuen Anforderungen bei geplanten Erweiterungen. Außerdem wurden die vormals gültige Muster-Schulbaurichtlinie aus dem Jahr 1974 und die aktuellen Handlungsempfehlungen für Kindertagesstätten des Landes Hessen mit in die Anhänge aufgenommen. Ergänzend wird ein Blick auf die Anwendungsmöglichkeit ingenieurgemäßer Nachweise zur Entfluchtung von Schulen geworfen.

Inhalt
Der renommierte Autor Dr.-Ing. Gerd Geburtig stellt in diesem Buch erforderliche und geeignete Brandschutzmaßnahmen bei bestehenden Schulen oder Kindertagesstätten vor und bietet Lösungen für die tägliche Brandschutzpraxis an.

Worum geht es in "Brandschutz im Bestand – Schulen und Kindertagesstätten"?
Um neue Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche zu schaffen werden häufig bestehende Einrichtungen aus- und umgebaut. Bei diesen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen ist der Brandschutz ein besonders konfliktreiches Tätigkeitsfeld. Freier Bewegungsdrang und Kreativität von Kindern und Schülern stehen den Sicherheitsbelangen gegenüber.
Die starke Nachfrage der ersten Auflage hat gezeigt, dass der Bedarf nach unterstützender Literatur zu geeigneten Brandschutzmaßnahmen sehr groß ist.
Daher hat der renommierte Autor Gerd Geburtig den Beuth Praxis-Titel überarbeitet und erweitert, stellt erforderliche und geeignete Brandschutzmaßnahmen bei bestehenden Schulen oder Kindertagesstätten vor und bietet Lösungen für die tägliche Brandschutzpraxis an.

Welche Fragen werden konkret behandelt?
•    Was sind die aktuellen juristischen Maßstäbe für den Bestandsschutz?
•    Welche Anforderungen bestehen an die Rettung behinderter Personen?
•    Wann ist eine Aula als eine Versammlungsstätte i. S. der Sonderbauverordnung zu behandeln?
•    Welches ist der richtige Umgang mit Erleichterungen?
•    Wodurch entstehen neue Anforderungen bei geplanten Erweiterungen?
Außerdem wurden die vormals in der Bundesrepublik Deutschland gültige Muster-Schulbaurichtlinie aus dem Jahr 1974 und die aktuellen Handlungsempfehlungen für Kindertagesstätten des Landes Hessen mit in die Anhänge aufgenommen, um bei der Sanierung von Schulgebäuden, die im Zeitraum bis 1998 errichtet wurden, die bauzeitlichen Regelungen bzw. die zeitgemäßen brandschutztechnischen Anforderungen an Kitas besser nachvollziehen zu können.
Die kontroversen Auseinandersetzungen zu den Themen „Evakuierungsrutsche“ und „Personenrettungsschlauch“ bleiben ebenfalls nicht ausgespart.

Aus dem Inhalt:
•    Bauordnungsrecht, Bestandsschutz und reale Gefahren
•    Regelungen der Musterbauordnung 2013
•    Grundlagen des Bestandsschutzes
•    Reale und potenzielle Gefahren
•    Bauordnungsrechtliches Anpassungsverlangen
•    Brand- oder Gefahrenverhütungsschau
•    Belange des Denkmalschutzes
•    Funktionen, Konflikte und brandschutztechnische Anforderungen in bestehenden Kindertagesstätten
•    Funktionelle Anforderungen und daraus resultierende Konflikte
•    Typische reale Gefahrensituationen bei bestehenden Kindertagesstätten
•    Grundlagen der Brandschutzplanung bei bestehenden Kindertagesstätten
•    Typische Konflikte in Kindertagesstätten und Lösungsansätze
•    Funktionelle Beziehungen und brandschutztechnische Anforderungen in bestehenden Schulen
•    Funktionen und brandschutztechnische Problemstellungen
•    Reale Gefahrensituationen
•    Grundlagen der Brandschutzplanung bei bestehenden Schulen
•    Problemstellungen des Brandschutzes in Schulen und Lösungsansätze
•    Vorschläge für Brandschutzmaßnahmen bei Schulen und Kindertagesstätten im Bestand
•    Bestandsanalyse bestehender Bauteile
•    Rückgriff auf bauzeitliche Sonderbauvorschriften
•    Detaillösungen für bestehende Kindertagesstätten
•    Detaillösungen für bestehende Schulgebäude
•    Alternativen für den zweiten baulichen Rettungsweg
•    Praxisbeispiele für Brandschutzkonzepte
•    Sanierung und Erweiterung eines Kindergartens
•    Turnhallen als Versammlungsstätten
•    Nutzung einer Schulsporthalle als Versammlungsstätte
•    Instandsetzung und Erweiterung einer Grundschule mit Hort
•    Erweiterung eines bestehenden Schulgebäudes
•    Anhänge

Autor
Gerd Geburtig, Jahrgang 1967.1986-1991 Architekturstudium an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar.1991-1995 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HAB Weimar.Seit 1993 Inhaber der Planungsgruppe Geburtig, Architekten & Ingenieure.Gastvorlesungen an der Bauhaus-Universität; Dozent EIPOS e. V., Bauhaus Akademie Schloss Ettersburg gGmbH, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Architekten- und Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern u. a.Fachbuchautor.

Zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften. Seit 2001 Referatsleiter Fachwerk in der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e. V. (WTA) und seit 2006 1. Vorsitzender der regionalen Gruppe der WTA in Deutschland.Seit 2003 Mitglied im Deutschen Nationalkomitee von ICOMOS. Seit 2006 Nachweisberechtigter für vorbeugenden Brandschutz in Thüringen und Hessen, Brandschutzplaner Mecklenburg-Vorpommern und Sachverständiger für Energieeffizienz von Gebäuden (EIPOS Dresden). Seit 2007 Mitglied im NA 005-52-21 AA (Arbeitsausschuss Brandschutzingenieurverfahren) beim DIN. 2008 Promotion zum Dr.-Ing. 2008 Prüfingenieur für Brandschutz.

 

Dokumenten ID: cci381