Corona und Lüftungsanlagen: Ist mehr Außenluft wirklich immer besser?

Eine Empfehlung in Broschüren lautet zum Beispiel, in RLT-Anlagen die Umluft abzuschalten und die Geräte auf maximalen Außenluftvolumenstrom einzustellen. (Abb. © Dan Hildebrandt)

In den vergangenen Wochen wurde in LüKK-Fachkreisen, bei Virologen und in der Öffentlichkeit im Zusammenhang mit der Ausbreitung von Corona-Aerosolen in Räumen und deren Minderung intensiv über die Wirksamkeit von Lüftungs- und Klimaanlagen diskutiert. Dabei standen zum Beispiel folgende Fragen im Mittelpunkt: Auf welche Werte sollten bei bestehenden zentralen LüKK-Anlagen die Außenluftvolumenströme eingestellt werden? Ist das Maximum auch immer das Optimum? Ist Umluft verzichtbar? Was folgt daraus für mit Zuluft versorgte Räume?

Viele LüKK-Verbände und Unternehmen haben Broschüren und Informationsflyer zum „Betrieb von Lüftungs- und Klimaanlagen unter Corona-Aspekten“ erstellt (siehe Kasten). Darin geht es um geeignete lüftungstechnische Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, die Ausbreitung von feinsten Corona-Aerosolen in personenbesetzten Räumen und damit das Infektionsrisiko zu verringern. Solche Aerosole werden von Personen beim Atmen oder Sprechen an die Raumluft abgegeben, schweben in dieser über mehrere Stunden und werden mit der Luftbewegung im Raum verteilt. Dazu enthalten die Broschüren Empfehlungen für LüKK-Anlagen zum Beispiel bezüglich des Außenluft-, Umluft- und Sekundärluftbetriebs und zu einer geeigneten Luftfiltration. Doch es bleiben immer noch viele Fragen offen, wie zum Beispiel folgende Leserzuschrift an cci Zeitung zeigt:

„Es besteht auf allen Seiten eine große Unsicherheit darüber, wie viel Außenluft erforderlich ist, um dem Risiko durch virenhaltige Aerosole wirksam zu begegnen. Reichen die bisherigen Auslegungsgrundlagen in Zeiten der Pandemie noch aus? Sind strengere Maßstäbe anzusetzen – zum Beispiel als Ziel, den CO2-Gehalt in der Raumluft von 1.000 auf 700 ppm zu senken, was etwa zu einer Verdopplung des Außenluftvolumenstroms führen würde? Ein Teil der möglicherweise zur Raumerwärmung oder -kühlung benötigten konditionierten Zuluft könnte neben der Außenluft dabei auch aus wirksam entkeimter Umluft (UVC, HEPA) bestehen. Hier fehlen noch Erfahrungen, und es traut sich bislang auch noch niemand, konkrete Werte zur Auslegung der Zuluft oder Luftreinigung anzugeben.“

cci Wissensportal hat daraufhin nachfolgend den aktuellen Stand des Wissens (Oktober 2020) besonders zu den Themen Außenluftvolumenströme und Verzicht von Umluft zusammengefasst.

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