Die wichtigsten Inhalte der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 für Fachleute und Unternehmen der LüKK

  • Die wichtigsten Inhalte der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 für Fachleute und Unternehmen der LüKK
  • § 1: Zweck und Anwendungsbereich
  • § 3: Anforderungen an neu zu errichtende Wohngebäude
  • § 10: Nachrüstung bei Anlagen und Gebäuden
  • § 12: Energetische Inspektion von Klimaanlagen
  • § 15 Klimaanlagen und sonstige Anlagen der Raumlufttechnik
  • § 16 bis 20: Gebäudeenergieausweise
  • Anlagen 1 und 2 zur EnEV 2014: Steigerung der energetischen Effizienz
Im Mai 2014 ist die Neufassung der Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft treten und hat die bisherige EnEV aus dem Jahr 2009 abgelöst. Die EnEV 2014 erhöht die energetischen Anforderungen besonders an neue Wohn- und Nichtwohngebäude. Allerdings sind die wichtigsten Verschärfungen erst ab 2016 wirksam gewprden. Die bedeutendsten Änderungen der EnEV 2014 im Vergleich zur EnEV 2009 werden im Folgenden erläutert.Der vorliegende Artikel wurde im Jahr 2013 von Dr. Manfred Stahl erstellt und im Dezember 2018 auf Aktualität überprüft.Im Frühjahr 2019 soll die EnEV durch ein neues Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst werden. Einen Beitrag zum Entwurf dieses GEG von November 2019 lesen Sie in cci Wissensportal als Artikelnummer cci74312.

Das Wichtigste in Kürze

• Ab dem 1. Januar 2016 wird für neu gebaute Wohn- und Nichtwohngebäude der zulässige Wert der Gesamtenergieeffizienz (Jahres-Primärenergiebedarf) um 25 % verringert. Zusätzlich werden bei Nichtwohngebäuden die Anforderungen an den Wärmeschutz um 20 % erhöht.
=> siehe Anlage 1 und Anlage 2 zur EnEV 2014.

• Wärmeerzeuger, die vor 1985 installiert wurden, müssen ab 2015 außer Betrieb genommen werden. Dabei gibt es aber viele Ausnahmen. Das in der EnEV 2009 eingeführte Verbot zum Betrieb von elektrischen Speicherheizungen (Nachtspeicherheizungen) ab 2020 wurde wieder gestrichen und nicht in die EnEV 2014 übernommen.
=> siehe § 10 der EnEV 2014.

• Für energetische Inspektionen von Klimaanlagen sind beim Deutschen Institut für Bauphysik (DIBt) Prüfnummern zu beantragen und auf dem Inspektionsbericht anzugeben. Energetische Inspektionsberichte sollen auch qualitativ geprüft werden.
=> siehe § 12 der EnEV 2014.

• Viele Neuerungen gibt es bei Energieausweisen für Wohngebäude, zum Beispiel die Pflicht zur Angabe des Energieverbrauchs oder Energiebedarfs in allen Verkaufs- und Vermietungsanzeigen. Darüber hinaus wird die Darstellung des Energieverbrauchs/-bedarfs im Bandtacho des Energieausweises um Effizienzbuchstaben A+ bis H ergänzt.
=> siehe §§ 16 bis 20 der EnEV 2014.

• Senkung des Primärenergiefaktors von Strom zunächst auf 2,4 und ab 2016 auf 1,8.

• In der EnEV 2014 wurden alle Verweise auf die veraltete DIN V 18599 von 09/2007 durch Hinweise auf die Neufassung der DIN V 18599 von 12/2011 (und spätere Korrekturen) ersetzt.

Nachfolgend hat die Redaktion von cci Zeitung wichtige Änderungen der EnEV 2014 im Vergleich zur EnEV 2009 zusammengestellt und kommentiert.

Artikelnummer: cci28256

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