Praxiserfahrung: Energetische Inspektion von Klimaanlagen

Die systematische Untersuchung von Klimaanlagen im Bestand ist seit Inkrafttreten der EnEV 2007  Pflicht. Die im § 12 „Energetische Inspektion von Klimaanlagen“ vorgesehene Inspektion bezieht sich im Wesentlichen auf die Überprüfung und Bewertung der Faktoren, die den Betrieb der Anlage beeinflussen, wie Raumnutzung und -belegung, Nutzungszeit, innere Wärmelast sowie die vom Betreiber geforderten Sollwerte hinsichtlich Luftmenge, Temperatur und Feuchte. Die Energieeffizienz der wesentlichen Komponenten wird ebenfalls untersucht. Als Ergebnis werden die Optimierungspotenziale aufzeigt und dargestellt. Eine Pflicht zur Umsetzung der Empfehlungen besteht allerdings nicht. Die folgende Zusammenstellung aus zwölf inspizierten Klimaanlagen, die zwischen 1970 und 1988 in Betrieb genommen wurden, soll einen Überblick über die möglichen Potenziale zur Senkung des Energieverbrauchs bieten. Die Optimierungspotenziale wurden mit Hilfe einer Anlagensimulation untersucht.

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Der Artikel wurde überprüft im Juli 2019: Diese Studie ist zwar schon älter, sie zeigt aber immer noch typische Optimierungspotenziale für zu inspizierende Klimaanlagen auf. Hinzuweisen ist auf die neue DIN SPEC 15240 (2019) (siehe Artikelnummer cci76433).

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Artikelnummer: cci7605

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Ein Kommentar zu “Praxiserfahrung: Energetische Inspektion von Klimaanlagen

  1. Zur Optimierung von Anlagen werden meist nur Komponenten oder gar der Austausch von ganzen Anlagen umgesetzt. Hier freut sich sicherlich die Industrie Ihre Absatzzahlen zu steigern, aber warum greift niemand die Potential an die in einer bestehenden „Altanlage“ schlummern?

    Standard ist wie z.B. auch in der Heizungstechnik gelebt: Kessel mit der gleichen Leistung wie der „Alte“ auszutauschen, Brennwertgeräte einzubauen die nie im Brennwert laufen, Wärmepumpen installiert die Ihre Prospektjahresarbeitszahlen nicht erreichen, Pumpen auszutauschen und danach die Anlage weiterhin ineffizient betreiben.
    Analog hierzu werden in RLT-Technik Komponenten ausgetauscht: Ventilatoren mit der „alten“ Luftleistung, WRG-Systeme mit vermeidlich größeren Wirkungsgraden, ganze Kältemaschinen oder auch nur Rückkühlwerke werden ausgetauscht weil die Leistungen in der Vergangenheit nicht gereicht haben.

    Liebe Kollegen, das größte Potential schnell und kostengünstig Energie zu Sparen liegt nicht im Austausch von „Alt“ gegen „Neu“ sondern in der Optimierung der bestehenden Anlage.

    Hier gibt es nun viele Wege zum Ziel die aber alle in einen Weg zusammenführen müssen.
    Ohne einen ganzheitlichen Ansatz in der Optimierung von jeder Art Anlagentechnik werde wir unsere Umweltziele nie erreichen.
    Hier ein paar Anregungen:
    – Ganzheitlich Betrachtung der Technik (Heizung, Kühlung, Lüftung) im Zusammenwirken der Außenhülle und der Gebäudetechnik (z.B. aktiver Sonnenschutz,..) und natürlich des dynamischen Bedarfs von frischer Außenluft, Kälte und Heizleistung).
    – Zuerst muss das Verteilsystem (Thema: Hydraulischer Abgleich) aber auch dessen Qualität (Verunreinigung, Luftdichtheit,..) auf Stand gebracht werden. Was nützt es den Kopf (RLT-Gerät) auszutauschen, wenn Finger, Arme, Gliedmaßen (Luftverteilsystem mit Ausslässen) nicht funktionieren.
    – Überprüfung der Regelstrategien die nur durch ein gelebtes Monitoring optimiert werden können. Alle Anlagenparameter wie Temperaturen, Feuchte, Druckverluste, Volumenströme Luftqualität und natürlich Energieflüsse müssen sichtbar gemacht werden. Wie soll ein „Blinder“ den direkten Weg finden.
    – Die sogenannte „Regelungstechnik“ muss wieder eine Entwicklung von der Steuertechnik zur Regelungstechnik finden und einen intelligenten Zugriff auf alle Anlagen Komponenten (Kessel, Kältemaschine, Pumpen, Ventile, Ventilatore, Volumenstromregler…) haben und dabei bezahlbar sein.
    – Wie müssen im System denke. Wie kann es heute noch sein das Energie über Rückkühlwerke in die Umwelt geblasen wird, wenn im gleichen oder Nachbargebäude geheizt werden muss.

    Das größte langfristige Einsparpotential und erst mal kostengünstigste Maßnahme liegt nicht im Austausch von Komponenten, sondern im effizienten Betrieb der bestehende Anlage und eine Sanierung immer im Systemdenken.

    Hierfür brauchen wir Ingenieure und Techniker die sich wieder mit Anlagentechnik beschäftigen. Wir brauchen keine weiteren Normen, Laboruntersuchungen, Studien, Simulationen und neue Komponenten, sondern den gesunden Menschenverstand mit der Optimierung an der Anlagentechnik Vorort.

    Viel Spaß bei der Arbeit.

    Detlef Malinowsky

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