BIMeta – eine neue Plattform für openBIM-Systeme

Die Organisationsstruktur von BIMeta (Abbildung © BTGA)
Die Organisationsstruktur von BIMeta (Abbildung © BTGA)

Donnerstag ist Techniktag. Heute geht es in einem Fachbeitrag um die neue Initiative „BIMeta“, die derzeit unter Federführung des BTGA für offene BIM-Systeme in der Bau- und Gebäudetechnikbranche entwickelt wird.

BIMeta basiert auf dem „Building Information Modeling“. Dazu entwickelt der BIMeta-Steuerkreis, zusammengesetzt aus sieben Verbänden und fünf Unternehmen und organisiert durch den Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung (BTGA), eine neue hersteller- und produktneutrale Meta-Datenbank, in der möglichst viele Komponenten mit den im Lebenszyklus erforderlichen Merkmalen abgebildet werden. Über BIMeta ist ein indirektes Mapping zwischen den beteiligten Klassifizierungsstrukturen möglich, wenn zuvor die Merkmale für die unterschiedlichen Klassifizierungssysteme abgebildet wurden. Zum Beispiel für Komponentenhersteller ergeben sich durch ein solches offenes BIM-System erhebliche Vorteile: Das Pflegen der Produktdatenkataloge wird einfacher, und das parallele Formatieren der Merkmale in die unterschiedlichen Formate einzelner Klassen entfällt. Planer können die benötigten Komponenten unabhängig von der eigenen Softwarelösung einlesen und verwenden. Die Datenweitergabe an andere Projektpartner wird, entsprechend der Idee „open BIM“, nahezu barrierefrei möglich. Darüber hinaus ergeben sich durch BIMeta für alle Projektpartner viele weitere Vorteile.

Ausführlich beschreiben das System Clemens Schickel, BTGA, und Tim Hoffeller, ekkodale GmbH, in ihrem Fachbeitrag „Open BIM im Bauwesen – BIMeta eröffnet neue Möglichkeiten“ und erläutern Inhalte, Ziele und Anwendungen. Den Beitrag lesen Sie in cci Wissensportal unter der Artikelnummer cci135181. Bereits in cci Zeitung 03/2021 (Seite 32) berichtete Clemens Schickel über die Grundlagen von BIMeta.
Die Archivausgabe von cci Zeitung ist nur für angemeldete Mitglieder sichtbar.

cci135341

2 Kommentare zu “BIMeta – eine neue Plattform für openBIM-Systeme

  1. Hallo Herr Meyer,

    danke für die Anregungen. Die von Ihnen angeregte Kontaktaufnahme mit bSI bezüglich der UCMS stimmen hat bereits stattgefunden, es wurden verschiedene Gespräche dazu geführt. Dies insbesondere mit Herr Glättli, Schweiz, der für dieses Projekt verantwortlich zeichnet. Weitere Gespräche finden zwischen dem Technischen Direktor von bSI und dem Koordinator für das bSDD statt. Wir sind sehr gespannt, wie die Verknüpfung von bSI zu BIMeta letzlich aussehen wird.

    Gruß
    Schickel

  2. Vielen Dank für den Interessanten Artikel. Wurde darüber diskutiert die erarbeiteten Anwendungsfälle der vielen Arbeitsgruppen, Standardisierungsgremien une Regionalgruppen auf dem UCMS von buildingSAMRT International als use cas oder cas study zu publizieren ?

    bSI Use Case Management Service (UCMS) – https://ucm.buildingsmart.org/
    Mit dem Use Case Management hat sich buildingSMART international das Ziel gesetzt, zusammen mit ausgewiesenen Fachexpert*innen die BIM Erfahrung aus bereits realisierten oder laufenden Projekten zusammenzuführen. Dabei werden Anwendungsfälle über die gesamte Wertschöpfungskette – Bestellung und Beschaffung, Planung, Erstellung und Zulieferung, Bewirtschaftung und Nutzung sowie Rückbau – mit einbezogen. Jeder Use Case folgt einem übergeordneten Ziel und hat ein bestimmtes Ergebnis bzw. einen bestimmten Nutzen im Fokus. Für die relevanten Projektphasen werden dabei die Informationsanforderungen an die verschiedenen Akteur*innen bestimmt. Die Use Cases definieren also, wer welche Informationen zu welchem Zeitpunkt in welchem Format und in welchem Detaillierungsgrad zur Verfügung stellt, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen.

    Der Service bietet ein strukturiertes Vorgehen zur Entwicklung eines Information Delivery Manual (IDM) basierend auf ISO 29481-1:2016. Er gewährleistet eine gemeinsame Sprache und ein einheitliches Verständnis der BIM / VDC-Anwendungen (Use Cases) innerhalb der gesamten Bau- und Immobilienwirtschaft. Use Cases helfen sowohl den Bestellenden wie auch den Auftragnehmenden bei der Definition der BIM-Ziele eines Projektes. In nachfolgenden Schritt werden die spezifischen Informationsaustauschanforderungen erstellt.

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