Einfache und schnelle BEG-Förderung für Hochwasserbetroffene

Für Betroffene der Flutkatastrophe 2021 sind bei der Beantragung einer Förderung im Rahmen der BEG Ausnahmen möglich (Abb. © Dwi/stock.adobe.com)
Für Betroffene der Flutkatastrophe 2021 sind bei der Beantragung einer Förderung im Rahmen der BEG Ausnahmen möglich (Abb. © Dwi/stock.adobe.com)

Einfache und schnelle BEG-Förderung für Hochwasserbetroffene

Für Betroffene der Flutkatastrophe, die nun ihre Gebäude energieeffizient wiederaufbauen wollen, haben Bundeswirtschaftsministerium und BAFA die Bedingungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) angepasst und vereinfacht.

Viele Menschen in den Hochwassergebieten haben ihr ganzes Hab und Gut verloren. Für Betroffene der Flutkatastrophe 2021 sind bei der Beantragung einer Förderung im Rahmen der BEG folgende Ausnahmen möglich.

Vorhabenbeginn
Mit dem Vorhaben kann bereits vor Antragstellung begonnen werden. Das heißt, auch wenn der Wiederaufbau schon angelaufen ist, kann noch eine Förderung beantragt werden.

Möglichkeit eines Wiederantrags:
Wenn durch das Hochwasser Anlagen oder Bauten beschädigt wurden, die bereits einmal durch Bundesmittel gefördert wurden, kann dafür ein neuer Förderantrag in der BEG gestellt werden. Außerdem werden erhaltene Fördermittel aus den Vorgängerprogrammen nicht zurückgefordert, wenn durch das Hochwasser die Mindestnutzungsdauer nicht erfüllt werden konnte.

Kumulierung von BEG und Hilfsprogramm Flutschäden („Fluthilfe“):
Die Förderung der BEG kann gemeinsam oder zusätzlich zu anderen Hilfen verwendet (kumuliert) werden. Bei einer Kumulierung wird die Förderung nur insoweit gekürzt, dass durch die BEG zusammen mit den weiteren Hilfen eine Förderquote von insgesamt maximal 80 % (in Härtefällen bis 100 %) der förderfähigen Kosten nicht überschritten wird.

Informationen zu den Konditionen sowie zur Antragstellung erhalten Sie auf www.bafa.de/beg.

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