Luftleitungssanierung in Mehrzweckhalle

In der Schwarzachhalle in Schwarzach finden sportliche und kulturelle Veranstaltungen sowie ein etablierter Gastronomiebetrieb statt. Die Halle hat eine Grundfläche von 18 x 36 m und beherbergt neben der großen Halle eine Kegelbahn im Untergeschoss sowie diverse Versammlungs- und Sozialräume. Nach 40 Jahren Nutzung war jedoch eine Sanierung der Mehrzweckhalle notwendig. Bei der Sanierung wurde unter anderem ein innovatives Luftleitungsystem, das wenig Raum beansprucht, eingebaut. In die Modernisierung investierten die Gemeinde Schwarzach und das Land Baden-Württemberg rund 6 Mio. €.

Daten und Fakten zum Projekt
Bauherr Gemeinde Schwarzach
Projekt Sanierung Schwarzachhalle (Errichtung: 1977)
Planung/Bauleitung Huber Architekten PartGmbB, Mosbach-Schwarzach-Billigheim
Planung Haustechnik/Lüftung Ingenieurbüro Willhaug GmbH, Mosbach
Installation Lüftungstechnik Körber Wärmetechnik GmbH, Schefflenz Fachberatung
Lüftungssystem Insgesamt sechs Lüftungsgeräte sowie einige hundert Meter selbsttragende Luftleitungen aus „Climaver A2 neto“-Dämmplatten aus Glaswolle
Isolierung Markus Laidig, Saint-Gobain Isover G+H AG

Referenz- und Projektberichte in cci Wissensportal stellen interessante Bauobjekte vor. In den mehr technischen Projektberichten werden individuelle Lösungen aus der Praxis gezeigt, die für Planer, Anlagenbauer und Bauherren von Nutzen sein können. Die Redaktion veröffentlicht die Berichte in redaktionell bearbeiteter Form. Für einen schnellen Überblick stellen wir den Artikeln eine „Bautafel“ voran mit Angaben zu Anforderungen und Ausführungsdaten. Wir freuen uns auch über Ihre Referenzen. Schreiben Sie uns an redaktion@cci-dialog.de.

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Artikelnummer: cci77136

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3 Kommentare zu “Luftleitungssanierung in Mehrzweckhalle

  1. Dieses System wie auch die Systeme anderer Anbieter, werden bisher in der Regel nicht mit klassischen Luftleitungsprofilen montiert (Obwohl es ein System gibt, allerdings beißt sich hier Aluoberfläche mit verzinktem Profil (Kontaktkorrosion!) etwas und erhöht zudem den Luftleitungspreis…), sondern nur zusammengesteckt (Nut & Feder) und mit Aluminiumband überklebt. Alternativ gibt es auch Aluminiumprofile für die Verbindung (wie bei den Alu kaschierten PU-Platten) die dann teilweise wie bei vergleichbaren Systemen entweder auch überklebt werden oder mit einem C-Profil verbunden werden. Grundsätzlich sind diese Systeme relativ dicht. Eine Schwäche sind sicher wie bereits erwähnt die Formteile (in der Regel liegt der Anteil hier bei 40 bis 50 %).

    Beim Stichwort Sanierung stellt sich aber eine ganz andere Frage: Hätte man nicht die Bestandsleitungen (teilweise) weiter verwenden können. Kalkuliert man hier die Reinigung der Leitungen und die Abdichtung mit z.B. Aeroseal liegen die Kosten bei rund 10 % der einer Demontage und Neuinstallation, ganz egal ob es sich hier um isolierte Platten, PU, Silikat oder Blech handelt.

  2. Das Bild der Versprünge vor und hinter dem Unterzug zeigt sehr schön die Probleme der Luftleitungen aus „nicht biegsamen“ Platten. Die Formteile sind naturgemäß eckig mit scharfen Kanten, hinzu kommen hier noch Steigungswinkel 45° und (geschätzt) eine Verdoppelung der Luftgeschwindigkeit unter dem Unterzug — da kann ich nur noch auf die gute Schalldämpfung hoffen.
    Ein Deckenabstand des Kanalsystems von 80-100 mm ist nicht normal. Welcher Architekt plant derart großzügig? Bei 30 cm Deckenhohlraum sind 50 mm schon Luxus.
    Als letzter Punkt: Wie spart man 50% Lager- und Transportkapazität? Indem die Luftleitungen auf der Baustelle aus angeliefertem Plattenmaterial gefertigt werden. Mal abgesehen von den Fragen wie Fertigungsdauer, wer ist schneller Kanalbau oder Montagetrupp, bleibt noch das Platzproblem der Fertigung.
    Über die VDI 6022 möchte ich da gar nicht erst nachdenken.

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