So will das UBA R1234yf und R134a sanktionieren

Laut UBA-Studie führen besonders Emissionen von R134a und R1234yf aus Pkw-Klimaanlagen zur Bildung von TFA. (Abb. © Karin & Uwe Annas /stock.adobe.com)
Laut UBA-Studie führen besonders Emissionen von R134a und R1234yf aus Pkw-Klimaanlagen zur Bildung von TFA. (Abb. © Karin & Uwe Annas /stock.adobe.com)

Bereits am 29. Juli berichtete cci Branchenticker über die neue Studie „Persistente Abbauprodukte halogenierter Kälte- und Treibmittel in der Umwelt“ des Umweltbundesamts (UBA), in der es besonders um die von R134a und R1234yf ausgehende Umweltgefahr geht. Nun hat die Redaktion eine ausführliche Zusammenfassung der Studie erstellt.

Im Mittelpunkt der Studie „Persistente Abbauprodukte halogenierter Kälte- und Treibmittel in der Umwelt: Art, Umweltkonzentrationen und Verbleib unter besonderer Berücksichtigung neuer halogenierter Ersatzstoffe mit kleinem Treibhauspotenzial“ als Abschlussbericht 36/2021 des UBA stehen umweltgefährdende Abbauprodukte von F-Gasen. Hierbei wurden besondere R134a und R1234yf identifiziert (plus weitere HFO-Substanzen in geringerem Umfang), deren Zerfallsprodukte in der Atmosphäre zur Bildung der umweltgefährdenden Trifluoressigsäure (TFA) und Trifluoracetat führen. Diese Substanzen können lange in der Atmosphäre verbleiben und laut Studie erhebliche Auswirkungen auf Menschen und Natur haben (Pflanzen, Tiere, Grund- und Trinkwasser). R134a und R1234yf werden bislang viel in stationären und mobilen Kälte- und Klimaanlagen, in Wärmepumpen und als Treibmittel eingesetzt. R1234yf ist derzeit fast einzige Kältemittel für Pkw-Klimaanlagen und hat in dieser Anwendung hohe Leckageraten. Daher empfiehlt die Studie einen Ausstieg aus R1234yf und weiteren TFA-bildenden Substanzen zugunsten von Alternativen mit geringen oder keinen Umweltgefährdungen.

Eine von der Redaktion erstellte ausführliche Zusammenfassung der fast 270 Seiten starken Studie steht in cci Wissensportal als Artikelnummer cci134097.

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