Luftfilter für RLT-Systeme: Messung, Effizienz und Wirtschaftlichkeit

In gewerblichen Bereichen werden in Europa zwischen 10 und 20 % der elektrischen Energie für den Antrieb von Ventilatoren in raumlufttechnischen Anlagen verbraucht. Ein Drittel dieses Energieverbrauchs wird allein dafür benötigt, um den Strömungswiderstand der eingesetzten Luftfilter zu überwinden. Deshalb unternehmen Hersteller enorme Anstrengungen, um durch die strömungstechnische Optimierung der Filtermedien, aber auch der Luftdurchlässe und durch den Einsatz intelligenter Luft-Management-Systeme, RLT-Anlagen energieeffizienter zu gestalten und signifikante Energieeinsparungen zu erzielen. Während Luftfilter bislang oft nur danach beurteilt wurden, wie effektiv sie Partikel aus der Luft abscheiden (durchschnittlich zurückgehaltene Partikelanzahl), rückt die ergänzende energetische Beurteilung von Luftfiltern nun sehr viel stärker in den Fokus.

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Artikelnummer: cci49220

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3 Kommentare zu “Luftfilter für RLT-Systeme: Messung, Effizienz und Wirtschaftlichkeit

  1. Vielleicht würde ein Alarm vom Ventilator bei zu hohem Druckabfall helfen, der bis zum Betriebsstillstand der RLT gehen kann.
    Vor der Inbetriebnahme der neuen Anlage wird soviel Wert auf „Effizienz“ gelegt (Planungsvorschriften) und dann im Betrieb ?
    Verbrauchsmonitoring ist angesagt.
    Beim Auto hatte man früher den Spritverbrauch errechnet (Liter/gefahren Km), was man heute besser wieder machen sollte und sich nicht auf die Herstellerangaben zu verlassen….

  2. Sehr guter Artikel,
    aber was nutzt der beste Filter, wenn in der Praxis NUR versucht wird die Filterkosten niedrig zuhalten.
    Der Betreiber bezahlt meist den Filtertausch, muss in der Regel aber nicht die Energiekosten tragen. Es wäre so einfach den Energieverbrauch in einem Monitoringsystem jeder einzelnen Anlage darzustellen (wie z.B. die Energieverbrauchsanzeiche im Auto).
    Und es gibt viele Anlagen, die mit weit mehr Druckverlust an den Filtern als 250Pa gefahren werden, weil hier an dem Filteraustausch gespart wird.
    Im Zuge einer Energetischen Inspektion kann ich nur empfehlen alle Komponenten einer RLT-Anlage auf Druckverluste messtechnisch zu untersuchen, die Ergebnisse sind oft verblüffend und man erkennt sehr schnell Schwachpunkte in der Anlagentechnik.

    Die unnötig hohen Druckverluste von TGA-Systemen sind nur ein Ineffizienz-Faktor warum das Wort „Nachhaltigkeit“ in der gesamten TGA Branche leider nur eine Marketing Schlagwort ist.

    Der Gebäudeflüsterer

  3. Ein Lob und auch Dankeschön an Herrn Klamp für die umfassende wie auch, trotz der umfangreichen und trockenen Materie, verständliche Aufarbeitung des Themas Luftfilter für RLT-Systeme. Den Beitrag lege ich mir gerne in meine Wissensdatenbank zum Nachschlagen ab.

    Leider bringt es die Praxis mit sich, dass im Bereich Facility Management und allgemein Service/ Wartung nur der nackte Preis zählt. Ersatzfilter für RLT-Anlagen werden nach dem niedrigsten Angebotspreis und nicht nach der höchsten Energieeffizienzklasse bestellt. Unabhängig davon was im Anschluss mit der Gesamteffizienz einer Anlage passiert. Das kurzfristige Denken regiert hier den Markt und viele -Teilnehmer.

    Ralph Langholz
    Hanau

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