Nevoox: Kompakter Aerosol-Messer „Proxi Cube“ an Mannheimer Schule

Die Nevoox Europe GmbH, Mannheim, stattet die Werner-von-Siemens-Schule in Mannheim mit dem Aerosol-Messer „Proxi Cube“ aus. Laut Hersteller werden Staubpartikel und winzigen Flüssigkeitstropfen vom Sensor erfasst.

Aerosol-Messer
Aerosol-Messer erfasst sowohl Staubpartikel als auch kleine Flüssigkeitstropfen (Abb. © Nevoox)

Hergestellt wurde der Aerosol-Messer von ProxiVision GmbH, Bensheim und Nevoox ist für den exklusiven Vertrieb des Geräts zuständig. Die Sensorik für das Messgerät stammt vom Center for Mass Spectromentry and Optical Spectroscopy (Cemos) – ein Kompetenzzentrum, das vor drei Jahren an der Hochschule Mannheim gegründet wurde. Der Aerosol-Messer erfasst Teilchen in der Größenbandbreite von 10 µm bis 300 nm, von Flüssigkeitstropfen bis hin zu Staubpartikeln.

Für den „Proxi Cube“ werden zwei Feinstaub-Sensoren verwendet: Der erste Sensor misst die eingesaugte Raumluft und der zweite heizt sie so weit auf, bis die in der Luft enthaltene Flüssigkeit verdunstet. Anhand der Differenz der beiden Messungen wird Menge an wässrigen Tröpfchen errechnet, dadurch kann das Gerät zwischen Feststoff und Flüssigkeit unterscheiden. Der Aerosol-Messer misst folgende Werte:

  • Aerosole, CO2-Konzentration und Feinstaub (0,5 PM – 10 PM)
  • Lufttemperatur, -druck und feuchte sowie Taupunkt
  • TVOCs (flüchtige organische Verbindungen)
  • Umgebungslicht, Lage und Winkelgeschwindigkeit
  • Schallpegel, Vibration und Erschütterungen
  • Magnetischer Fluss

Die gemessenen Daten können anschließend als Grafiken – zum Beispiel der letzten 30 Tage – ausgegeben werden. Über ein Dashboard können mehrere Räume durch ein Ampelsystem überwacht werden: Ist die Aerosol-Konzentration in einem Raum zu hoch, wird eine Warnung ausgegeben. Laut Hersteller soll es später auch eine App für mobile Endgeräte geben.

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