10. Juli 2020 Autor: Thomas Reuter

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  • Sanierung und Neubau mit Hellstrahlern
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Sanierung und Neubau mit Hellstrahlern

Blick auf die Produktion für Geothermiebohrer (Abb. © Nordmeyer)Blick auf die Produktion für Geothermiebohrer (Abb. © Nordmeyer)
Die Wärmegewinnung durch Erdwärme ist gerade im Wohnbereich populär. Um die Energie der Erde nutzen zu können, muss ein sogenannter Geothermiebohrer rund 90 Meter senkrecht ins Erdreich bohren und eine Sonde setzen. Ein Hersteller dieser Bohrwerke, die Nordmeyer SMAG Mining & Drillings Technologies GmbH, sitzt in Peine bei Hannover. Das Traditionsunternehmen nutzt für die Beheizung der eigenen Fertigungshallen Infrarotstrahler. Und das schon seit vielen Jahren.

Der Betrieb mit rund 70 Mitarbeitern und einer Produktionsfläche von rund 10.000 Quadratmetern beschäftigt sich seit 1935 mit der Fertigung von Erdbohrtechnik. Als in den 90ern die in die Jahre gekommene Warmluftheizung der Produktion saniert werden sollte, suchte Nordmeyer nach einer energiesparenden und damit umweltfreundlichen Lösung. Der beratende Architekt empfahl daraufhin eine Infrarotheizung, denn diese versprach das gestellte Anforderungsprofil durch die Art der Wärmeerzeugung am besten zu erfüllen. „Drei Parameter waren für uns von besonderer Bedeutung“, erinnert sich Alexander Nordmeyer, „Energieersparnis, die Möglichkeit zur Arbeitsplatzbeheizung und kurze Aufheizzeiten.“ Der Betrieb entschied sich für die Hellstrahlertechnik aus dem Hause Schwank.

Hellstrahler arbeiten ähnlich dem Prinzip der Sonne. Wo Infrarotstrahlen auftreffen, werden diese in Wärme umgewandelt. Als Trägermedium der Wärme wird dabei keine Raumluft genutzt, sie erwärmt sich primär nicht. So gelangt die Wärme nahezu verlustfrei vom Gerät bis in den Aufenthaltsbereich des Mitarbeiters. Maschinen, Werkzeuge und selbst der Fußboden sind angenehm warm. Das ist auch der Grund, weshalb die Umgebungstemperatur kühler sein kann oder es im Extremfall selbst bei geöffneten Hallentoren immer noch als behaglich empfunden wird.

„Ein klarer Vorteil der Hellstrahler“, erklärt Nordmeyer. „Wenn die Tore bei der Be- und Entladung von Material längere Zeit offenstehen, hat man trotzdem das Gefühl, dass es warm ist. Zudem haben wir die Regelung so geplant, dass wir einzelne, nicht ständig besetzte Arbeitsplätze separat heizen können.“ Die ersten Geräte wurden vor über 20 Jahren installiert. Heute heizen 43 Geräte, darunter auch die aktuellen Hochleistungs-Hellstrahler supraSchwank die Fertigungsbereiche mit 950 Quadratmetern Fläche bei einer Hallenhöhe von 11 Metern. Für die Frostfreihaltung und Arbeitsplatzbeheizung im Kommissionierbereich des 3.500 Quadratmeter großen Lagers und Stahlhandels, werden 61 Geräte mit einer Gesamtleistung von 630 kW Nennwärmebelastung eingesetzt. Die mittlere Hallenhöhe beträgt hier 10 Meter.

Insgesamt betreibt das Unternehmen 104 Schwank Hellstrahler.

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