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26. Oktober 2018 Autor: Rolf Grupp (Bearbeiter)

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BSB-Studie belegt: Energieeffizientes Bauen nicht grundsätzlich wirtschaftlich

Eine vom Bauherren-Schutzbund (BSB) beim Fraunhofer-Informationszentrums Raum und Bau (IRB) in Auftrag gegebene Metastudie „Wirtschaftlichkeit baulicher Investitionen bei Erhöhung energetischer gesetzlicher Anforderungen“ belegt, dass Vorgaben zur Energieeinsparung im Wohngebäudebereich sich nicht grundsätzlich darauf stützen können, wirtschaftlich zu sein.

Wie wirtschaftlich energieeffizientes Bauen ist, hängt vom Einzelfall ab. Die Politik sollte bei Verbrauchern keine falschen Erwartungen wecken, so der Bauherren-Schutzbund. Und er stellt Forderungen.

Bei dem anhaltenden Sanierungsstau im Gebäudebestand stellt sich die Frage, warum die einfache Formel – Verringerung des Energieverbrauchs durch
verbesserten Gebäudestandard führt zu weniger Energiekosten – so wenig greift. Beispielsweise 2016 wurde nur eine durchschnittliche jährliche Sanierungsrate von etwa 1 % erreicht statt der angestrebten 2 %. Durch die Verschärfung der Energieeinsparverordnung (EnEV) im Jahr 2016, die Entwicklung der EU-Gebäuderichtlinie und den Entwurf für ein Gebäudeenergiegesetz (GEG) hat sich der Fachdiskurs über die Ausgestaltung von Energieeffizienzzielen im (Wohn-)Gebäudebereich intensiviert. Argumentiert wird aber auf Basis von Untersuchungen, die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen.

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Artikelnummer: cci73620

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