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16. März 2016 Autor: Hansrüdiger Oppermann

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Grundlagen: Luftkanalrauchmelder zur Rauchfrüherkennung

Die Temperaturen von Rauchgasen liegen in der Entstehungsphase eines Brands oder bei weiter entfernten Brandherden längere Zeit unterhalb der Ansprechschwelle der thermischen Auslöseeinrichtung. In dieser Zeit kann sich der Rauch ungehindert über die Lüftungsanlage im Gebäude verteilen. Daher muss es in Lüftungs- und Klimaanlagen ein System zur Detektion von Rauch geben. Kanalrauchmelder können die Sicherheit von Personen in Gebäuden gewährleisten.

Luftkanalrauchmelder

Problematisch ist, dass die Brandrauchtemperatur lange Zeit unterhalb der Ansprechschwelle der thermischen Auslöseeinrichtung liegt. Problematisch ist, dass die Brandrauchtemperatur lange Zeit unterhalb der Ansprechschwelle der thermischen Auslöseeinrichtung liegt. Das Herzstück einer Rauchfrüherkennung in Lüftungsleitungen ist der Luftkanalrauchmelder. Er besteht aus einem außerhalb des Luftkanals montierten Gehäuse mit eingebautem Rauchmelder und einem Luftaufnahmesystem als Venturirohr innerhalb des Luftkanals. Durch Anströmen des je nach Hersteller anders geformten Venturirohrs entsteht im Rohr an der Luvseite ein Überdruck und an der Leeseite ein Unterdruck. Dadurch wird Luft aus dem Kanal durch das geschlossene Gehäuse über den Rauchmelder geleitet und wieder in den Luftkanal zurückgeführt. Bei Rauchpartikeln im Luftstrom löst der Rauchmelder aus und gibt ein Signal an die Automationsstation weiter, von der die Gegenmaßnahmen gesteuert werden.

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Artikelnummer: cci509

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