29. März 2017 Autor: Rolf Grupp (Bearbeiter)

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Rockwool: Brandriegel-Kit

(Abb. Rockwool)(Abb. Rockwool) Mit dem "Fixrock BWM"-Brandriegel-Kit von Rockwool lassen sich Fassadendämmung und Brandsperren homogen und wärmebrückenfrei aus nichtbrennbarer Steinwolle umsetzen.
Die Brandsperre bleibt im Brandfall über 30 min formstabil, vermeidet jegliche Korrosionsprobleme, verfügt über die Brandschutzklassifizierung A2-s1, d0 und besteht aus drei Komponenten: zwei miteinander verklebten Dämmstoffplatten mit unterschiedlicher Rohdichte und einem darauf abgestimmten Abstandhalter. Die Oberseite der zweischichtigen Brandsperre ist eine hoch verdichtete, feste Dämmstoffplatte. Die auf der Gebäudewand aufliegende, innere Lage des Brandriegels besitzt eine geringere Rohdichte und kann mögliche Drucklasten der Bekleidung aufnehmen. Der Abstandhalter gewährleistet den Luftstrom im Hinterlüftungsraum, der im Bereich des Brandriegels auf 9 mm begrenzt wird. Der Brandriegel wird einfach zwischen die montierte Flächendämmung gedrückt und durch entsprechende Klemmwirkung und Reibungskräfte in seiner Position stabil gehalten. Die Anwendung ist zugelassen für eine umgebende Flächendämmung, die eine Rohdichte von 40 kg/m³ oder mehr besitzt. Lieferbar ist der zweischichtige Brandriegel in den Versionen S, M, L und XL und passt somit auf alle in der Praxis gängigen Konstruktionen.
Der Brandriegel eignet sich für Flächendämmungen ab Dicken von 120 mm. Der Abstand zwischen tragender Wand und Hinterkante Bekleidung sollte 300 mm nicht überschreiten. Bei Bedarf kann der Brandriegel an der weicheren Innenseite exakt auf die benötigte Dicke zugeschnitten werden. Eine Broschüre informiert detailliert über den Systemaufbau.

Hintergrund

Gemäß § 28 der Musterbauordnung sind bei hinterlüfteten Außenwandkonstruktionen mit geschossübergreifenden Hohl- oder Lufträumen Vorkehrungen gegen die Ausbreitung von Feuer zu treffen. Diese Vorkehrungen sind im Rahmen einer die DIN 18516 Teil 1 "Außenwandbekleidungen, hinterlüftet - Anforderungen, Prüfgrundsätze" ergänzenden Richtlinie für die Gebäudeklassen 4 und 5 definiert: Gefordert wird der Einbau von Brandsperren, die eine Brandausbreitung im Hinterlüftungsspalt über eine ausreichend lange Zeit durch Unterbrechung oder Reduzierung des freien Querschnitts des Spaltes behindern. Mindestens in jedem zweiten Geschoss sind hierfür durchgängige horizontale Brandsperren im Hinterlüftungsspalt anzuordnen. In der Regel erfolgt die Ausbildung solcher Brandsperren bislang mit Konstruktionen aus Stahlblech.

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Artikelnummer: cci56246

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