16. Dezember 2016 Autor: Sabine Andresen/ Lünendonk

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XX_Studie Lünendonk: Fremdvergabe von Facility Services

Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk hat eine systematische Untersuchung der Fremdvergabequoten von Facility Services (FS) in Deutschland vorgelegt.

Hinweis:
Ein PDF der Ergebnisse der Analyse steht unter "Anhänge" bereit.


Die wichtigsten Ergebnisse
Nach den Ergebnissen der Studie haben die 83 analysierten Großunternehmen und Konzerne aus den Branchen Banken und Versicherungen, Handel, IKT, Industrie, Flughäfen/Logistik und Krankenhäuser im Durchschnitt 90 % der Sicherheitsdienstleistungen und des Caterings an externe Facility-Service-Unternehmen (FS)-Dienstleister vergeben.

Mit jeweils rund 70 % Fremdvergabeanteil sind bei den technischen Services die Gebäudetechnik und der (Klein-)Anlagenbau am stärksten fremdvergeben.

Sowohl bei den infrastrukturellen als auch den technischen Gebäudedienstleistungen sehen die Unternehmen noch signifikantes Fremdvergabepotenzial.

Zurückhaltend zeigen sich die befragten Nutzer beim kaufmännischen Gebäudemanagement und der Dienstleistersteuerung.

Die Ergebnisse der Erhebung liefern aktuelles Zahlenmaterial zu einem der zentralen Trends im deutschen Facility Management. Die stärkere Nachfrage nach gebündelten Services sorgt für Wachstum der FS-Anbieter. Indes vergibt eine Mehrheit der Studienteilnehmer noch überwiegend nach Gewerk und Standort (60 %). Werden die analysierten großen Krankenhäuser außen vorgelassen, sinkt dieser Anteil zugunsten einer standortübergreifenden Bündelung von Gewerken. Viele Großunternehmen und Konzerne in Deutschland vergeben zunehmend mehr Leistungen gebündelt, es besteht jedoch noch großes Potenzial für weitere Konzentrationen.

Mittelfristig planen die Studienteilnehmer eine stärkere Bündelung, viele sind aktuell bereits mit der Konsolidierung der erfolgten Fremdvergaben befasst. Sofern die Voraussetzungen stimmen, sehen nahezu alle Befragten Möglichkeiten für weitere Fremdvergaben.

Bei der Vergabe von Facility Services rücken Zuverlässigkeit, Qualität und Kompetenz sowie eine hohe Eigenleistung stärker in den Vordergrund, als dies in den vergangenen Jahren der Fall war. Zahlreiche Nutzer sehen aktuell Risiken bei der Vergabe an die preisgünstigsten Dienstleister und orientieren sich bereits in der Präqualifikation an Qualitätskriterien.

 

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