23. Juni 2016 Autor: Rolf Grupp (Bearbeiter)

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Powervar: Energiemanagementsystem

Schaltschrank (beide Abb. Powervar)Schaltschrank (beide Abb. Powervar) Die Powervar Deutschland GmbH, Paderborn, hat mit „Atlas FA“ eine Energiemanagementlösung geschaffen, mit der Verbraucher betrachtet und gesteuert werden können – sowohl über direkte Steckverbindungen als auch über Bus-Anbindung. Ergänzt wird das System durch die Browser-Plattform „Latitude FMD“, die die Daten von jedem Standort aus zugänglich macht.

„Atlas FA“ verfolgt und historisiert den Verbrauch jedes angeschlossenen Geräts. Das gilt für jede beliebige elektrische Anlage bis hin zur Kaffeemaschine. Im Schaltkasten stehen dazu 30 Direkt-Anschlüsse zur Verfügung, die durch Verkettung mehrerer „Atlas FA“ erweitert werden können. Des Weiteren können Geräte auch via Bus angeschlossen werden, wobei dank der frei vom Benutzer konfigurierbaren Programmlogik unterschiedliche Situationen abgebildet werden können. Unterstützt werden unter anderem Modbus, BACnet und SNMP. Die Zahl der maximal parallel verarbeitbaren Geräte hängt lediglich von der Menge an Datenpunkten und der Abfragehäufigkeit ab. „Im Allgemeinen reicht die Rechenleistung für praktisch jedes Szenario aus“, so Ben Shipley, Sales- & Marketing-Manager für Building Management Systems bei Powervar. Auch Niederspannungseingaben, etwa von digitalen oder analogen Sensoren, lassen sich in das System einspeisen. Sogar eine On/Off-Steuerung der angeschlossenen Geräte ist möglich.

Das System arbeitet als Stand-Alone-Einheit und verfügt über einen Webserver, mit dem der Benutzer über ein Interface alle gewünschten Punkte anbinden, verwalten und überwachen kann. Daneben unterstützt Atlas FA aber auch die REST API-Schnittstelle zur Integration in andere Software-Infrastrukturen, wobei die Beschränkung auf ausgehende Verbindungen die Sicherheit des Systems gewährleistet.
Darüber hinaus bietet Powervar mit dem Latitude Facility Management Dashboard (FMD) eine Plattform zur Darstellung und Analyse der Energiedaten. Die webbasierte, zentral gehostete Software benötigt keine Installation, sondern wird über einen Browser aufgerufen. Zur Orientierung und Visualisierung nutzt Latitude FMD ein Landkarten-Interface auf Grundlage von OpenStreetMaps, sodass sich alle Daten – sowohl Echtzeit-Werte als auch historisierte Angaben – direkt zuordnen lassen. Die Verknüpfung der eingehenden Informationen mit den verschiedenen Kategorien, wie Region, Gebäudetyp oder Hersteller, erfolgt über Tags, die bei der Einrichtung vergeben werden und eine automatische Organisation ermöglichen. Die Informationen werden strukturiert in Tabellen oder Grafiken dargestellt. Auf Wunsch lassen sich Reports erstellen und automatisch verteilen. Die Kommunikation erfolgt in SSL-Verschlüsselung.
Latitude FMD ist mit jedem Energiemanagementsystem, das offene Protokolle, wie Modbus, BACnet und SNMP, nutzen, kompatibel. Die Einrichtung ist laut Unternehmen auch bei solchen Fremdsystemen sehr unkompliziert, „da üblicherweise vom Anbieter Listen mit den abbildbaren Datenpunkten zur Verfügung gestellt werden“. Ihre Leistungsfähigkeit zeigt die Plattform aber nur in Kombination mit Atlas FA.

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