6. April 2017 Autor: Rolf Grupp (Bearbeiter)

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Bitzer: Verflüssigungssätze

.(Abb. Bitzer)(Abb. Bitzer) Mit dem "Ecostar LHV5E" und "Ecostar LHV7E" hat Bitzer zwei luftgekühlte und Verflüssigungssatz-Baureihen entwickelt, die die Minimum Energy Performance Standards (MEPS) 2018 der Ökodesign-Verordnung bereits deutlich übertreffen und damit langfristige Planungssicherheit bieten. Von der LHV5E-Baureihe stehen drei Modellvarianten zur Verfügung, von der LHV7E-Baureihe zehn. Beide Verflüssigungsätze haben einen verbesserten Minichannel-Verflüssiger, benötigen deshalb weniger Kältemittelfüllung und sind effizienter als ihre Vorgänger.

Die Verflüssigungssätze verfügen über EC-Ventilatoren mit einer aktiven PFC-Überwachung. Die Leistung der Ventilatoren und des integrierten Ecoline-Varispeed-Verdichters (halbhermetischer Hubkolbenverdichter mit angebautem sauggasgekühltem Frequenzumrichter) kann über eine Drehzahlregelung stufenlos angepasst werden. Die Regelelektronik ist bereits werkseitig verdrahtet. Sie passt die Verdichterdrehzahl und die Steuerung der Ventilatoren automatisch an die tatsächliche Kältelast beziehungsweise die Umgebungstemperatur an. Über das "Bitzer Electronics Service Tool (BEST)" können die Kennlinien per Bluetooth angepasst werden. Die Verflüssigungssätze sind für die Kältemittel R134a, R404A, R507A, R407A, R407C und R407F ausgelegt. Die Kältemittel R448A, R449A, R450A und R513A, sind in der Firmware hinterlegt und stehen auf Anfrage zur Verfügung. Mit ihrem robusten und korrosionsbeständigen Gehäuse können die Anlagen im Freien eingesetzt werden, sie passen aufgrund ihrer kompakten Maße aber auch in kleinere Maschinenräume. Weil die Laufgeräusche durch die integrierte Schalldämmung und die schalloptimierte Luftführung besonders niedrig sind, eignen sich die Verflüssigungssätze auch für die Verwendung an geräuschsensiblen Orten, wie dem Innenhof einer Hotelanlage. Der integrierte Winterregler ermöglicht den Verdichterstart selbst dann, wenn die Umgebungstemperatur unterhalb der Sättigungstemperatur liegt.
Über einen Ethernet-Anschluss sowie Modbus-RTU können die Verflüssigungssätze aus der Ferne gesteuert und überwacht werden.

Mittels Bluetooth 4.0 kann der Controller der Ecostar-Einheit bei Sichtkontakt über eine Entfernung von 30 m bedient werden. Eine manuelle Steuerung und Überwachung ist über die im Controllergehäuse integrierte LCD-Anzeige möglich. Vier Verflüssigungssätze können über Modbus vernetzt werden. Auf diese Weise bilden sie ein Regelnetzwerk und steuern die Temperatur eines Kühlraumes, ohne im Kältekreis zusammengeschaltet zu sein.

Eine optimierte Software der Verflüssigungssätze bietet Verbesserungen: Im Notfallmodus arbeiten der Verdichter und die Ventilatoren auch im Fall eines Sensorversagens mit gleichbleibender Geschwindigkeit weiter. Tritt der Sensorausfall nur sporadisch auf, etwa bei einem Wackelkontakt, wird der Notfallmodus automatisch außer Kraft gesetzt. Funktionieren die Sensoren dann wieder, arbeitet das Aggregat alleine weiter. Außerdem können durch die verbesserte Resonanzvermeidung Frequenzbereiche übersprungen werden, ohne dass dafür ein BEST-Converter nötig ist. Die externe Freigabe ist konfigurierbar. Ein Alarmsignal kann eingestellt werden, das sich meldet, sobald die externe Freigabe deaktiviert wird. Im Nachtmodus begrenzt die Firmware zudem die Höchstdrehzahl des Verdichters und der Ventilatoren, sodass die Betriebsgeräusche unter 45 dB(A) (–10° C/32° C/20° C R134a) liegen.

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