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23. Februar 2012 Autor: Dr.-Ing. Manfred Stahl

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  • Grundlagen: Raumkühlung mit Phase Change Materialien (PCM)
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Grundlagen: Raumkühlung mit Phase Change Materialien (PCM)

Besonders in Gebäuden mit leichter Bauweise und großen Verglasungen kommt es oft bereits bei frühlingshaften Außentemperaturen zu einem deutlichen Anstieg der Raumtemperaturen auf über 26 °C und somit zu einer thermischen Unbehaglichkeit. Daher werden in vielen solchen Bauten Systeme zur Raumkühlung eingesetzt, die aber meist zum Lufttransport und zur Kälteerzeugung viel Primärenergie verbrauchen. Eine Alternative dazu kann der Einsatz von Latentwärmespeichern oder PCM (= Phase Change Materialien) sein. PCM können große thermische Energiemengen speichern und diese bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgeben. Dadurch lassen sich in Gebäuden sommerliche Temperaturspitzen abpuffern und Kühllasten vom Tag in die Nacht verschieben. Allerdings sind die mit PCM erreichbaren Kühlleistungen deutlich geringer als die von klassischen Luft-, Luft-Wasser- und Kältemittel-Klimasystemen, und daher sind die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen beim Einsatz von PCM zur Raumkühlung für jedes Projekt sehr genau zu prüfen.

Der Artikel wurde im  Mai 2015 durch den Autor überprüft.

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Artikelnummer: cci12341

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