Studie EHI: Energieverbrauch im Einzelhandel 2020

Im Einzelhandel gibt es Energieeinsparpotenzial (Abb. © mitifoto/stock.adobe.com)

Das EHI Retail Institute, Köln, hat in seiner jährlichen Energiestudie aktuelle Zahlen zu den Energieverbräuchen im Einzelhandel veröffentlicht.

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Bereits seit 2008 erhebt das EHI Retail Institute jährliche Zahlen zum Energieverbrauch. Diese beruhen auf Angaben der befragten Unternehmen. 38.300 Filialen wurden bei der Befragung erfasst. Es konnten Daten von 61 Handelsunternehmen aus Deutschland,
Österreich und der Schweiz mit einer Verkaufsfläche von rund
56 Mio. m² ausgewertet werden.
Bei der Studie 2020 stand besonders der Lebensmitteleinzelhandel im Fokus, da dieser energieintensiv ist und hohes Einsparpotenzial bietet. Der durchschnittliche jährliche Stromverbrauch im Food-Sektor ist mit 318 kWh pro m² Verkaufsfläche dreimal so hoch wie im Nonfood-Bereich.

Überblick

Betrachtet man das Energiemanagement im Einzelhandel, ist der Energieverbrauch durch Klimatisierung, Kältetechnik und Beleuchtung der entscheidende Faktor zur Beurteilung von Energieeffizienz.
Unsanierte Gebäude haben die höchsten Einsparpotenziale. Insbesondere sind Beleuchtung, Kältetechnik, Heizungssteuerung, Wärmerückgewinnung und Gebäudehülle große Effizienztreiber. Darüber hinaus sind Investitionen in LED-Beleuchtung und klimafreundliche Kältetechnik geeignete Maßnahmen. Meist handelt es sich um große Filialnetze, in denen Gebäude- und technische Sanierungen erst nach und nach erfolgen können.

Strom und (Ab)Wärme

Stromverbrauch Food nach Verbrauchsträgern: Kältetechnik liegt weit vorne (Abb. © EHI)

Im Food-Bereich entfallen 78 % des Energieverbrauchs auf elektrischen Strom und nur 22 % auf Wärmeenergie. Im Nonfood-Handel liegt der Stromanteil bei 67 Prozent und der Wärmeanteil bei 33 %.
Nah- oder Fernwärme spielen in der Handelsbranche eine eher untergeordnete Rolle. Aufgrund des hohen Einsatzes elektrischer Energie fällt gewöhnlich eine große Menge Abwärme an, die im filialisierten Handel überwiegend professionell genutzt wird. Im Food-Sektor fällt dies ganz besonders ins Gewicht, da hier nicht nur die Abwärme aus Klimatisierung/Lüftung und Beleuchtung genutzt werden kann, sondern vor allem auch die aus der Kältetechnik zurückgewonnene Wärme.
Kühlung ist im Food-Bereich mit 48 % der größte Stromverbraucher, gefolgt von der Beleuchtung mit 22 %. Klimatisierung und Lüftung machen 10 % des Stromverbrauchs aus.
Im Nonfood-Bereich ist die Beleuchtung mit einem Anteil von 57 % der größte Stromverbraucher, gefolgt von der Klimatisierung beziehungsweise Lüftung mit 28 %. 15 % entfallen auf die Kategorie „Sonstiges“.

Stromverbrauch Nonfood nach Verbrauchsträgern: Spitzenreiter ist die Beleuchtung (Abb. © EHI)

Energiesparmaßnahmen

Die vollständige EHI-Studie (44 Seiten) „Energiemanagement im Einzelhandel 2020“ gibt es hier

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