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14. Mai 2016 Autor: Dr.-Ing. Manfred Stahl (Bearbeiter)

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Wärmerückgewinnung in RLT-Geräten - Für Platten-WRG wird's eng

Anhand eines beispielhaften RLT-Geräts mit einem Zuluft- und Abluftvolumenstrom von je 10.800 m³/h (= 3 m³/s) wird geprüft, inwiefern durch den Einsatz verschiedener Systeme zur Wärmerückgewinnung (KVS mit RWZ = 70 %, Rotor mit RWZ = 74,5 %, Doppel-Plattenwärmeübertrager mit RWZ = 73,5 %) die Vorgaben der Ökodesign-Richtlinie 2016 und 2018 erfüllt werden können. - Ergänzungen zum Beitrag in cci Zeitung 03/2015.

 

 

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Artikelnummer: cci34479

Kommentare (3):

Sehr geehrte Damen und Herren,
mich würde der Grund interessieren, warum das KVS-System
nur 63% bzw 68% Rückwärmzahl bringen muss ?

Für eine einleuchtende Erklärung wäre ich dankbar.
Wilfried Wagner 17.03.2015
Zur Beantwortung Ihrer Frage habe ich zwei Ansätze.

Ansatz „Technik“: Da KV-Systeme – besonders solche mit hohen Rückwärmezahlen – aufgrund der Konfiguration höhere Druckverluste aufweisen, wurde diesen vom Ökodesign-Gremium gegenüber Platten- und Rotationswärmerückgewinnern ein Effizienzbonus eingeräumt.

Ansatz „order de mufti“: Die Differenz der Rückwärmezahlen wurde im Vorfeld anhand von Berechnungen der Hersteller dargestellt. Warum diese Differenz zwischen KV- und sonstigen WRG-Systemen letztlich auf 5 % festgelegt wurde, war ein „Schachern zwischen den Beteiligten“ und wurde schlussendlich so von den Ökodesign-Machern beschlossen.
Dr. Manfred Stahl 23.03.2015
Sehr geehrter Herr Dr.Stahl,

danke für Ihre Beantwortung an Hr.W.Wagner, welches ich jetzt weiterführe.
Wenn ich mir beide "Ansätze" so ansehe, dann handelt es sich bei diese Ökodesign-Richtlinie um eine schöne "Mogelpackung".
Betrachtet man das ganze vom Verbrauer aus, dann bekommt
dieser wenn er ein KVS-System einsetzt (welches zumal in der
Anschaffung und Betrieb ein X-faches teurer ist als ein vergleichbarer Plattentauscher) um 5%-Punkte geringeren WRG-
Wirkungsgrad. Wo liegt hier der Vorteil ?
(die Begründung der Mehrfachnutzung der Register kann für eine
EU-Norm eigentlich nicht gelten).

Als ich den Artikel vom 21.02.2015 " Für Plattentauscher-WRG wird es eng" gelesen habe, war ich sehr überrascht und sprachlos so eine Darstellung und gleichzeitig Verurteilung in einer "neutralen" Fachzeitschrift zu lesen.
Hier wird sehr einseitig ein Vergleich zu Gunsten des KVS-Systems dargestellt, welcher technisch und kostenmäßig so überhaupt nicht zutrifft (würde besser in eine Werbung eines Produktes passen).
(Warum verwendet man einen Doppel-Tauscher; die Leistung eines KVS erreicht der Einzel-Plattentauscher schon lange!)
Ich war und bin der Ansicht alle Systeme haben ihre Vor-/
Nachteile, aber auch die Berechtigung am Markt je nach Erfordernis.
Aber diese negative Darstellung und Verurteilung des Plattenwärmetauschers in Ihrem Artikel finde ich schon fast geschäftsschädigend (auch der Zeitpunkt genau vor der ISH sitzt).
Bitte um Stellungnahme.

Ing.Gerhard Prem
Rewa Energietechnik
Gerhard Prem 14.04.2015

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