17. November 2017 Autor: Sabine Andresen/IEA/BMWi

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  • IEA: Bericht zur weltweiten Energieeffizienz 2017
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IEA: Bericht zur weltweiten Energieeffizienz 2017

Im Oktober wurde der Bericht 'Energy Efficiency Market Report 2017' der Internationalen Energieagentur (IEA) im Bundeswirtschaftsministerium vorgestellt.

Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass es vor allem weltweiten Verbesserungen bei der Energieeffizienz zu verdanken ist, dass die energiebedingten Treibhausgasemissionen nicht weiter angestiegen sind.

Hinweis: Ein PDF des vollständigen, englischsprachigen Berichts (PDF, 4 MB, 142 Seiten) ist unter "Anhänge" hinterlegt. Zu empfehlen ist insbesondere das Kapitel 3 , "Energy efficiency in key sectors" (Seiten 66 bis 89), und hier vor allem das Unterkapitel "Buildings" (Seiten 78 bis 81).

Daraus ein paar Fakten:
- Der Energieverbrauch von Gebäuden stieg zwischen 2010 von 119 EJ (Exajoule) auf 124 EJ an. Grund: Weltweit gibt es immer mehr Gebäude.
Die politischen Rahmenbedingungen der Länder begünstigen energieeffiziente Gebäude immer stärker. Je nach Land variiert allerdings die Energieeffizienz der Gebäudehülle.
In einigen Staaten, wie zum Beispiel Deutschland und Dänemark, spielt die Entwicklung energieeffizienter Fassaden eine große politische Rolle. In anderen Ländern, wie Japan und Korea, liegt der politische Schwerpunkt mehr auf LüKK-Gebäudetechnik liegt.

Hierzu zwei Grafiken:

Energieverbrauch in bestimmten AnwendungenEnergieverbrauch in bestimmten Anwendungen

Fassaden vs LüKK-Gebäudetechnik (beide Abb. IEA)Fassaden vs LüKK-Gebäudetechnik (beide Abb. IEA)

Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, sagte anlässlich der Vorstellung des Berichts zum Energy Efficiency Market Report 2017: „Am saubersten ist die Energie, die gar nicht verbraucht wird. Deshalb muss die Energieeffizienz weiter gesteigert und der Energieverbrauch dadurch reduziert werden. Das vermindert Treibhausgasemissionen, verbessert die Versorgungssicherheit und kommt ganz konkret privaten Haushalten zugute, die laut IEA in Deutschland dadurch durchschnittlich fast 500 € pro Kopf an Energiekosten pro Jahr sparen können.“

Dr. Fatih Birol, Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA) stellte den Bericht vor. Es seien in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte bei der Steigerung der globalen Energieeffizienz erzielt worden, jedoch bedürfe es zusätzlicher Anstrengungen. „Dieser Nutzen, von dem wir alle profitieren, wurde insbesondere durch standardsetzende Instrumente ermöglicht. Wir beobachten jedoch seit dem Jahr 2016 eine Verlangsamung bei der Implementierung neuer Maßnahmen. Es ist von großer Bedeutung, dass Regierungen zusätzliche Maßnahmen zur Erhöhung der Effizienz des gesamten Energieverbrauchs ergreifen“, so Birol.

Artikelnummer: cci63407

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