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9. August 2019 Autor: VfW/Sabine Andresen

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Studie: Contractingmarkt 2018

Die jährliche Erhebung des Contractingverbands VfW (heißt eigentlich irreführend: Verband für Wärmelieferung, irreführend insofern, da es nicht nur um Wärme-, sondern zum Beispiel auch im Kälteversorgung geht) für das Jahr 2018 wurde veröffentlicht.

Die Befragung des VfW unter den Mitgliedsunternehmen hat ein weiteres Wachstum der Branche für das Jahr 2018 nachgewiesen. Umsatz und die Anzahl der abgeschlossenen Verträge sind gestiegen, allerdings bei den abgeschlossenen Verträgen mit einer geringfügig niedrigeren Steigerungsrate als noch im Vorjahr. Mit einem Wert von 6,2 (Skala 1-10) fällt die geschäftliche Erwartung der befragten Unternehmen deutlich besser aus als im Vorjahr (4,6). Einer der wesentlichen Gründe dafür, so der VfW, ist das gestiegenen öffentlichen Interesse am Klimaschutz.
Allerdings gibt es auch noch erhebliche Hemmnisse für den Contractingmarkt. Unter anderem schränkt die Wärmelieferverordnung ("Verordnung über die Umstellung auf gewerbliche Wärmelieferung für Mietwohnraum", www.gesetze-im-internet.de/w_rmelv) die Möglichkeiten von Contracting im Gebäudebestand ein. Neben dem aktuellen niedrigen Zinsniveau und den derzeitigen Energiepreisen wird auch die unklare Gesetzeslage als hinderlich angesehen. Unterstützend für das Geschäftsmodell Contracting waren hingegen der fortlaufende Bauboom, sowie die Genehmigung der EU für die reduzierte EEG-Umlage bei Eigenversorgungsmodellen.

Tobias Dworschak, VfW Geschäftsführer zu den Zahlen:
„Erstmals haben wir in diesem Jahr auch nach den betriebseigenen Digitalisierungsgraden gefragt. Grundsätzlich sind die Contractoren dabei auf einem guten Weg, sehen aber noch viel Nachholbedarf. Besonders die schnelleren Handlungsmöglichkeiten und die einfachere Überwachung der Anlagen, was durch die Digitalisierung ermöglich wird, werden als positiv empfunden."

Contractoren setzten bereits heute vor allem Gebäudeleit-, Energiemanagement- und Funkmesstechnik ein, die durch Fernüberwachung aus der Zentrale aus gesteuert wird. Dabei werden die immer noch sehr hohen Einführungskosten dieser Technologien als Nachteil der Digitalisierung gesehen.

Die Daten wurden unter den Verbandsmitgliedern per Fragebogen erhoben.

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