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28. Juni 2012 Autor: Dr.-Ing. Manfred Stahl / Christian Bremer

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  • Berechnung: Verdunstungskühlung in Klimaanlagen
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Berechnung: Verdunstungskühlung in Klimaanlagen

Der Artikel wurde im August 2019 überprüft.

Im Mai 2016 hat die Redaktion einen neuen ausführlichen Beitrag "Grundlagen: Verdunstungskühlsysteme in zentralen Lüftungsgeräten" erstellt. Diesen finden Sie unter der Artikelnummer cci47325.

Ähnlich wie bei Anlagen der Wärmeerzeugung wird im Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) auch bei der Kälteerzeugung die Einbeziehung von regenerativen Energien gefordert. Als eine Möglichkeit, dieses Ziel für RLT-Systeme umzusetzen, nennt das Bundesumweltministerium die Kühlung durch Verdunstung. An einem Beispielgebäude wird dargestellt, welche Potenziale diese Art der Kälteerzeugung bietet.

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Artikelnummer: cci5507
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Kommentare (4):

Betrachten Sie auch mal die multifunktionalen KVS-Systeme mit Verdunstungskühlung und nutzen Sie die Entfeuchtungskälte-Rückgewinnung. (cci 03/2009) und aus der CCI 01/2005 (so alt ! aber gut!) der Luftwäscher, der entfeuchtet und kühlt - war früher im Archiv zu finden. Habe ich noch als pdf.
Rüdiger Heß 28.06.2012
Die adiabate Kühlung der Fortluft wird sinnvoll verstärkt durch eine gleichzeitige Trocknung der Zuluft (z.B. Sorptionstrocknung). Diese Zusammenhänge haben wir in unserem Programm zur Kühllastbe-rechnung (besser: Berechnung der erforderlichen Kühlleistung) schon vor vielen Jahren aufgenommen. Im Heft Technik hoch zwei 1/2012 wird im Fachaufsatz "Dampfsperre senkt Kühlleistung" am Schluss (Seite 6) auf zusätzliches Optimierungspotential durch eine RLT-Anlage mit der o.g. zentralen Luftaufbereitung hingewiesen. Das Diagramm ergibt sich automatisch aus unserem Berechnungspro-gramm. Dazu sind nur wenige zentrale Eingaben erforderlich.
Bei Interesse Ihrerseits stehe ich gerne mit weiteren Informationen zur Verfügung.
Peter Behr 28.06.2012
Peter Behr Behr 28.06.2012
Klar, die Adiabatik an sich ist super um erforderliche Kühlleistung stark zu reduzieren. Doch das System an sich ist nun wirklich nix Neues und bei Menerga seit Markteinführung 1992 erhältlich. Neu wäre nur, wenn sich die Entscheidungsträger in Industrie, öffentlichem Dienst usw. mehr für die wesentlich niedrigeren Betriebskosten, statt der höheren Investitionskosten bei der Anlagentechnik interessieren würden. Die Einbeziehung von regenerativen Energien nur zu fordern ist das Eine, die Einsicht dafür auch mehr zu investieren (bei leeren Kassen) ist das Andere. Zum Beispiel an sich (Adiabatik mit Rotor) will ich nur folgende Dinge zu bedenken geben.
1. Meiner Ansicht nach nur geeignet für Anlagen mit Raumabluftklasse ETA I gem. DIN 13779. Im Gegensatz hierzu ist das Menergasystem für alle Abluftklassen einschl. Küchenabluft geeignet.
2. Bei der Ausführung einer regenerativen Adiabatik halte ich die Zustimmung eines Hygienikers für unbedingt erforderlich, weil Umluft, Keime, Feuchtigkeit usw. in die Zuluft gelangt.
Klaus Hansen 29.06.2012
Ich bin ein begeisterter Leser Ihrer Zeitung. Außerdem bin ich Ihrem Hause dankbar, dass Sie meinen Studenten schon seit Jahren einige Exemplare kostenlos zur Verfügung stellen. Mit Interesse habe ich ihren Artikel zur Verdunstungskühlung gelesen. Gestatten Sie mir aus "akademischer Sicht" einige kleine Anmerkungen:
- Das Formelzeichen T wird meist der absoluten Temperatur zugeordnet (K), Sie geben zum Glück den Hinweis, dass in der angegebenen Gleichung ein Einsetzen in °C erfolgen muss.
- Die Berechnung der Luftaustrittstemperatur über die Rückwärmezahl kann nur mittels Tempertaurdifferenzen erfolgen, wenn keine Entfeuchtung stattfindet (man könnte aus dem Artikel schließen, dass es immer mit den Tempertaurdifferenzen ginge). Eigentlich sind die Entahlpiedifferenzen einzusetzen, um dann nach der gesuchten Tempertaur aufzulösen.
- Die Annahme der Luftdichte mit 1,2 kg/m³ ist aus der Sicht des Praktikers sicherlich hinreichend genau. Streng genommen müste jedoch mit der Luftdichte der trockenen Luft (die Enthalpie wird in kJ/kg trockene Luft angegeben) gerechnet werden. Das setzt allerdings ein Hin- und Herrechnen zwischen feuchten und trockenen Volumenströmen voraus.

Prof. Dr. Ingwer Ebinger, Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hamburg
29.06.2012

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