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25. Oktober 2018 Autor: Dr.-Ing. Manfred Stahl

Aus dem Inhalt

  • DGNB-Report zur Zukunftsfähigkeit von Kältemitteln und Kälteanlagen (2018)
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DGNB-Report zur Zukunftsfähigkeit von Kältemitteln und Kälteanlagen (2018)

Titel
"Kostenfalle Kältemittel. Was Bauherren und Planer wissen sollten" (September 2018)
Der DGNB-Report steht kostenfrei als Download zur Verfügung.

Umfang
16 Seiten

Gliederung
- Kurzdarstellung
- Problematik Kältemittel: Wie es zur Verknappung kam und warum es sie braucht
- Geschichte der Kältemittel: Ein Problem lösen, ein anderes schaffen
- Wege aus der Misere: Natürliche Kältemittel, bauliche Maßnahmen und Building Sense Now
- Kältemittel in deutschen Zertifizierungssystemen für nachhaltiges Bauen
- Praxisbeispiele
- Fazit & Ausblick

Herausgeber
Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB)

Mitwirkende
Dr. Daniel de Graaf (Umweltbundesamt), Prof. Ullrich Hesse (TU Dresden), Nicolas Kerz (BM Bau), Sören Paulußen (Invensor GmbH) und Burkhard Dunst (Frigoteam)

Inhalt / Zusammenfassung
„Die Kälte- und Klimabranche steht vor einem Umbruch. Weiterhin auf klimaschädliche Kältemittel zu setzen, ist keine Option. Es braucht umweltfreundliche und zukunftssichere Methoden, Gebäude thermisch komfortabel zu betreiben“, so Dr. Anna Braune, Abteilungsleiterin Forschung und Entwicklung bei der DGNB. Vor diesem Hintergrund setzt sich die DGNB im Report „Kostenfalle Kältemittel. Was Bauherren und Planer wissen sollten“ mit Kältemitteln, Kälteanlagen in Gebäuden, Gewerbe und Industrie und deren Zukunftsfähigkeit auseinander und empfiehlt nachhaltige Lösungen.

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Artikelnummer: cci73354

Kommentare (2):

Es ist traurig dass der DGNB nur allgemeine Auskünfte niederschreibt und Beispiele anführt die exotisch sind und im normalen Tagesgeschäft äußerst selten vorkommen.
Ich hätte mir gewünscht das der DGNB klar formuliert welche Anforderungen an die Kälteanlage besteht wenn ein Gebäude im Standard GOLD oder SILBER erstellt bzw. zertifiziert werden soll.
Immerhin stellt er die Anforderungen!
Bitte klar formulieren, wenn eine Kälteanlage eingebaut wird mit 5kW / 50kW / 500kW Leistung hat die Anlage diese Kältemittel zu verwenden, diese WRG und diese Sicherheitsvorschriften einzuhalten wenn eine Zertifizierung erfolgen soll...…..
Michael Werner Götze 25.10.2018
Aus der Sicht des Lüftungsbauers: Worüber reden wir hier? Natürliche Kältemittel sind ein alter Hut und in Geräten von 50 bis 500 kW seit Mitte 90 verfügbar im Klimabereich über 5°C Verdampfung. Also über den Fortbestand der VRV VRF Technologie als kostengünstigste Lösung die sich ohne Auswirkungen auf den architektonischen Entwurfs- und Planungsprozess installieren, nachrüsten oder bei Nutzungsänderung anpassen lässt. Wasserbasierte Systeme mit ähnlich vielen dezentralen Geräten blieben dem mit Mühe auf der Spur mit mäßigem Erfolg. Unter dem Preisdruck der VRV Fraktion ist der "Wasserfraktion", in der Wettbewerbssituation untereinander, es nicht einmal gelungen, Geräte mit vergleichbar geringen Anlaufströmen anzubieten.
Nach 25 Jahren des Siegeszuges stellen wir zwar im Bestand fest- Luftqualität, Hygienezustand und Lebenszykluskosten erfüllen nicht Ansatzweise die Ansprüche des so gern angeführten "aktuellen Standes der Technik", aber das ist lange kein Grund zum Wechsel.

Trotz und alledem, wir befinden uns drei Jahre vor dem "Aus" aller bisherigen Standard Kältemittel- und der Markt zwingt immer noch zum Einbau. Tagesaktuell sind keine Zukunftssicheren Geräte am Markt verfügbar, stellen wir nach der Chillventa fest. Danach kommt definitiv der Umstieg auf R32 R1234.. bei den größten Herstellern.
Üben wir uns also in Geduld, wohl wissend des die meisten VRV/F Hersteller sich "Wasserkompetenz" zugekauft haben um zu gegebener Zeit wettbewerbsfähig zu bleiben.
Der DGNB kann seine Klientel letztlich nur sensibilisieren, 40 bis 100% mehr in die Errichtung der HVAC Technik zu investieren als regulatorisch nötig, um bei den Lebenszykluskosten 20 bis 50% zu sparen. Allerdings: Wer unterschreibt schon einen Vertrag, in dem er für die Einhaltung der berechneten Lebenszyklus Kosten haftet!
Das dazu erforderliche Monitoring müsste die Aufgabenstellung lösen, einen Pudding an die Wand zu nageln. Mit der Erreichung des theoretischen Labels ist der Vertrag erfüllt und das Haftungsrisiko Null. Pudding bedingt.
Letztlich beschränkt sich in 99% aller Installationen das Monitoring auf die rechtssichere Verteilung der Eingangskosten auf die Nutzer.
Gelingt dies, gibt es keinen weiteren Grund zur Klage.

Fazit: Setzen wir auf Wasser, Luft und Strahlung, sind alle Herausforderungen lösbar und alle kostenfreien Energiequellen und Senken können dem Gebäude erschlossen werden.
Beispiel: Mit einer 30kW PV Anlage können Sie locker 600kW Kühlleistung dem Gebäude durch eine adiabatische Kühlung entziehen! Vakuum Röhren machen Tags Heißwasser und Nachts Kaltwasser. Den schäbigen Rest kann eine Biogas betriebene, reversible Gasmotorwärmepumpe Kühlen oder Heizen. Schwankungen können PCM Speicher puffern. Wem das nicht reicht, der kann Algen zur Biogas Erzeugung innerhalb der Fassade vermehren. Lichteinspiegelung über Fassaden betreiben, Windenergiesäulen neben der PV Anlage aufstellen, Kondensatoren als Speicher für Aufzugsenergie nutzen, den Aufzug als Luftpumpe nutzen, gibt oder gab es alles schon. Die Kältemittel Problematik spiel hierbei keine Rolle mehr.
Showstopper? Bauraum, Baustruktur und Energie Überangebot aus zentraler Erzeugung sowie überbordende Regulierung und Normierung.
Und letztlich können wir die ganze tolle Technik nicht aus Schilf-Fasern flechten um eine sinngebende Gesamtbilanz zu erreichen.
Abschließend zum schon viel zu langen Text sei gewarnt- man kann auch sein Gebäude in Mumbai errichten um Verwaltung, Entwicklung und Konstruktion für das Europa Geschäft zu realisieren, wenn es hier zu teuer wird.
Andreas Kettermann 29.10.2018

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