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10. November 2011 Autor: Beat Schmutz

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Gesamtheitliche Planung von Kälte und Wärme

Zahlreiche Kälteanlagen arbeiten mit einem Wärmeüberschuss. Ein Energieverbund könnte das Gebäude oder auch die Nachbarschaft mit Wärme und Kälte versorgen. Eine solche gesamtheitliche Betrachtung lohnt sich auch in kleineren Dimensionen.

Ein Beispiel für die Realisierung eines gesamtheitlichen Ansatzes ist die Kälteanlage des Tiefkühllagers der Galliker Transport AG, Altishofen. (Abb. SSP Kälteplaner AG)Ein Beispiel für die Realisierung eines gesamtheitlichen Ansatzes ist die Kälteanlage des Tiefkühllagers der Galliker Transport AG, Altishofen. (Abb. SSP Kälteplaner AG) Oft werden im selben Gebäude mit voneinander unabhängigen Anlagen gleichzeitig Kälte und Wärme produziert. So ist z. B. der Ölkessel in Betrieb, und gleichzeitig wird die Abwärme der Kälteanlage über das Dach abgeführt. Oft sind auch Nachbargebäude vorhanden, die die Abwärme zur Beheizung oder Brauchwassererwärmung verwenden könnten. Der Bedarf nach Kälte und Wärme kann zum Beispiel mittels einer Kältemaschine mit Wärmepumpenbetrieb kombiniert werden.

Bevor Betreiber zu Mini-Contractoren werden, sind allerdings einige Hemmschwellen abzubauen, wie die Angst vor Abhängigkeiten, Schnittstellenprobleme bei der Finanzierung, die Schlüssel für Verteiler der Jahreskosten sowie die korrekte Erfassung der Systemgrenzen. Diese Hemmschwellen haben häufig zur Folge, dass keine Kommunikation stattfindet und man die Anlagen „wie immer“ realisiert.

Gesamtheitliche Planung

Eine gesamtheitliche Planung und Realisation ist immer Teamarbeit. Man muss Informationen austauschen, eine integrale Funktionsprüfung der Schnittstellen und die Koordination sind notwendig. Beim gesamtheitlichen Planungsablauf werden die Anforderungen erfasst, es erfolgt u. a. eine Prozessanalyse der Kälteanlage und der Wärmebezieher. Daraus folgen Planungsvarianten mit entsprechenden Dokumentationen, denn nur über eine lebenszyklusbezogene Betrachtung lässt sich die Wahl der günstigsten Option sicherstellen.

Damit die Anlagen übersichtlich bleiben und der Betrieb über lange Zeit sichergestellt ist, gilt das KISS-Prinzip: „Keep it simple and smart” („Mach es einfach und clever“). Im Betrieb müssen die Anlagen und Schnittstellen gewerkübergreifend periodisch auf korrekte Funktion geprüft werden. Optimierungen unter Einbezug aller Spezialisten sind notwendig – aber leider oft nicht mehr im Auftrag enthalten.

Die Gesamtbetrachtung der baulichen Anforderungen führt zu einer Optimierung der Zentralen und des Flächenbedarfs. Die Optimierungen von Anlagenteilen (z. B. gemeinsame Rückkühlung mehrerer Anlagen) bringt Kostenvorteile.Durch größere gemeinsame Anlagen können bessere Leistungsziffern, also eine höhere Energieeffizienz, erreicht werden. Die Elektro-Anschlusswerte werden reduziert.Die Wartungskosten werden verringert.

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