Seite 1 2 next page last page
13. August 2014 Autor: Jürgen Loose

Aus dem Inhalt

Bewertung (2) starstarhalf starempty starempty star
Kommentare (0) frei für angemeldete Mitglieder

Vorschläge zur energiesparenden Kühlung von kleinen Server- und Rechnerräumen

Für kleine Serverräume, die bereits zwei redundant genutzte Umluftkühlgeräte haben oder künftig bekommen sollen, wurden besonders energiesparende RLT-ECL-Zusatzgeräte entwickelt. Diese nutzen die doppelte freie Kühlung und die Teilstrombildung, solange es die individuell zulässigen Raumkonditionen erlauben. Dabei muss weder be- noch entfeuchtet werden, und nur an ganz wenigen Stunden des Jahres ist eine maschinelle Kühlung per Kältemaschine erforderlich.

Auf der Ansaugseite der Server werden in der Regel Temperaturen von 16 bis 26 °C mit einer relativen Luftfeuchte von mindestens 30 bis maximal 70 % gewünscht. Das erfordert eigentlich eine Klimatisierung. Auf der Warmgangseite der Serverracks werden Temperaturen von 32 °C angestrebt, aber auch solche bis 36 °C zugelassen. Mit den üblicherweise genutzten Umluftkühlsystemen in Splitgerätebauweise lassen sich, unabhängig vom aktuellen Außenluftzustand, diese Raumklimabedingungen einhalten. Doch benötigen solche Systeme viel elektrische Energie. Schließlich muss hierbei rund um die Uhr eine Kältemaschine betrieben werden. Nur selten kann man die im Serverraum produzierte Abwärme über den Kältemaschinenprozess in anderen Räumen nutzen. Allein mit der Außenluft lassen sich die zuvor genannten Raumklimabedingungen nicht einhalten, denn die Außenluft ist häufig für eine direkte Verwendung zu warm, zu trocken oder zu feucht.

Kompaktgeräte mit integrierter Kältetechnik
Kompaktgeräte mit integrierter Kältetechnik gibt es zum Beispiel von Berliner Luft, Hansa-Neumann und Weiss, auch für kleine Raumkühllasten von 4 bis 10 kW. Sie kosten etwa 15.000 €, ohne Energiemanager und ohne ein eventuell benötigtes Luftleitungsnetz. Solche Kompaktgeräte nutzen vorwiegend die direkte freie Kühlung mit Außenluft. An den Tagen, an denen die Außenluft zu warm oder zu feucht ist, schalten sie auf Umluftkühlung um. An den etwa 2.500 h/a, an denen die Außenluft (zum Beispiel in München) zu trocken ist, muss sie befeuchtet werden, oder es wird wiederum auf Umluftkühlbetrieb umgeschaltet. Beides ist energieaufwändig und verringert den Einsparerfolg dieser Kompaktgeräte. Zudem sind dieseK ompaktgeräte in der Regel nur für Außentemperaturen bis etwa 32 °C geeignet, während übliche Umluftkühlgeräte mit entsprechend ausgelegten, dann im Freien aufgestellten Rückkühlern auch bei höheren Außentemperaturen noch genutzt werden können.
Für größere Serverräume (Rechenzentren) gibt es viele energiesparende Klimasysteme, die für kleinere Räume wegen der hohen Investitionskosten aber ungeeignet sind.

(Mitglieder von cci Wissensportal lesen weiter auf Seite 2.)

© cci Dialog GmbH
Jede Art der Vervielfältigung, Verbreitung, öffentlichen Zugänglichmachung oder Bearbeitung, auch auszugsweise, ist nur mit gesonderter Genehmigung der cci Dialog GmbH gestattet.
 
Seite 1 2 next page last page
Artikelnummer: cci31628
Zurück

Login

Passwort vergessen


Tel.: +49(0)721/565 14-88

Kontextwerbung zum Thema

Folgende Unternehmen liefern Produkte, Systeme oder Dienstleistungen zu den Inhalten des nebenstehenden Beitrags:
  • Freie Kühlung
  • Rechenzentrum
  • Rechenzentrum
  • Freie Kühlung
  • Freie Kühlung

Ihr Ansprechpartner

rg.jpg





Rolf Grupp
Leitung cci Wissensportal
Fachwissen und
Erfahrungsaustausch online

Fon +49(0)721/565 14-17
mail_grau_rolf_grupp.gif

Ratgeberreihe

cci Buch VDE Lüftung Klima

 

Mitglied werden - Mitreden

Forum NetzwerkSpectral-Design - Fotolia.com

 

Als Mitglied von
cci Wissensportal können Sie nicht nur Fragen und Antworten einsehen, sondern auch mitmachen.
Registrieren Sie sich gleich!

Was sagt mir die Ampel?

ampel_gruen_klein

Sie haben Zugriff auf den gesamten Inhalt des Artikels
ampel_gelb_klein

Sie haben Zugriff auf Teile des Artikels
ampel_rot_klein

Sie haben aktuell keinen Zugriff auf den Artikel

Angemeldete Benutzer sehen mehr „Grün“ als Gäste.
Und nur ein angemeldeter Benutzer kann gesperrte Artikel durch Kauf öffnen.
Mehr dazu …