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9. November 2016 Autor: Uwe Manzke

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Systemlösung: Eisspeicher und Absorber zum Heizen und Kühlen

Energieautarke Nichtwohngebäude sind mit heutiger Technik bereits wirtschaftlich und energieeffizient zu realisieren. Möglich macht das die Kombination von Solarenergie-Komponenten mit einem Eisspeicher.
Am Beispiel eines Verwaltungsgebäude wird gezeigt, wie in Betonfertigteilen integrierte Fassadenabsorber sowie auf dem Flachdach installierte Rohrbündelabsorber die Wärmestrahlung der Sonne in einen Eisspeicher leiten und dadurch ein Gebäude klimatisieren können. Die Lösung ist geeignet für den Industriebau und Nichtwohngebäude, denn dort spielt die Warmwasserbereitung eine untergeordnete Rolle. Die Betriebskosten im Beispielprojekt liegen bei 6 €/m² und Jahr, laufen also saldiert fast gegen „Null“.

Südfassade: Stahlbeton-Sandwichelement (Tragschale/Dämmung/Vorsatzschale), mit Kapillarrohrmatten in der Vorsatzschale zur Regeneration des Eisspeichers bei Sonneneinstrahlung (alle Abb., soweit nicht anders gekennzeichnet Manzke)Südfassade: Stahlbeton-Sandwichelement (Tragschale/Dämmung/Vorsatzschale), mit Kapillarrohrmatten in der Vorsatzschale zur Regeneration des Eisspeichers bei Sonneneinstrahlung (alle Abb., soweit nicht anders gekennzeichnet Manzke)
Die Backer-Bau in Hainichen/Sachsen entwickelte gemeinsam mit den Fuchs Fertigteilwerken, Berching, die Systemlösung „Sysco“. Für die Energieversorgung aus dem Eisspeicher müssen alle Komponenten auf das Gesamtsystem abgestimmt sein. Beim Backer-Bau-Verwaltungsgebäude sind die Fassadenabsorber über etwa 80 m² in der Betonvorsatzschale der Südfassade integriert. Schwarze Rohrbündel auf dem Dach heizen das mit Solegemisch gefüllte System zur Regeneration des Eisspeichers auf. Im Hausanschlussraum erfolgt die Wärmeübertragung aus den Absorbereinheiten in den Solekreislauf des Eisspeichers. Die Heizung und Kühlung des Gebäudes wird über das Deckensystem mit ebenfalls integrierten Kapillarrohrmatten, ertüchtigt als Akustikdecke, realisiert. Das Heiz- bzw. Kühlsystem arbeitet bei etwa 30 °C, mit sehr geringen Spreizungen zwischen Vor- und Rücklauf.

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