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6. November 2019 Autor: Sven Rentschler

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  • Grundlagen: Küchenabluftreinigung
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Grundlagen: Küchenabluftreinigung

In gewerblichen Großküchen entsteht durch Verbrennung von tierischen und pflanzlichen Ölen und Fetten eine Vielzahl an aggressiven gasförmigen Verbindungen, die mit der Küchenabluft transportiert werden. Sie sind oft geruchsintensiv, und ihre Teilchengröße ist zu klein, um sie mit herkömmlichen Luftfiltern oder Abscheidern vom Abluftstrom zu trennen. Hierfür sind andere Verfahren notwendig.

Anmerkung der Redaktion
Küchenabluftreinigung ist ein kontrovers diskutiertes Thema. Sven Rentschler, Geschäftsführer Rentschler Reven GmbH, Sersheim, stellt im Folgenden seine Position dar. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare (unten) oder an redaktion@cci-dialog.de

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Artikelnummer: cci81134

Kommentare (1):

Wir als Anlagenerrichter, können Herrn Rentschler in jedem aufgeführten Punkt beipflichten. Jedes der genannten Systeme haben wir bereits in der Praxis angewandt. Es zeigt sich, dass die Angaben der Hersteller zur Geruchsreduktion von über 90 % bei UVC- u. reinen Ozon-Anlagen, sich meist nicht bestätigen. Jedoch funktioniert, bei richtiger Anwendung, die "kalte Verbrennung" und somit die Fettmininierung sehr gut. Wenn ab Haubeneintritt die richtige Luftgeschwindigkeit z. Bsp. am X-Cyclone-Filter schon eine neunzigprozentige Abscheidewirkung erzielt (dies ist in der Praxis leider durch 5-Stufenschalter und sensorgesteuerten Regelungssystemen noch immer nicht die Regel), müssen "lediglich" weitere 10 % neutralisiert/gefiltert werden. Selbst das, erweist sich in manchen Fällen noch als Kraftakt. Hinzu kommt die Art der Küche. Beispielsweise besitzt die Abluft in Steak-Häusern einen hohen Rußpartikelanteil, welcher mit v. g. Einbauten nicht zu "cracken" ist. Um die Aktivkohle zu schützen, haben wir hier schon H13-Filter vorgeschaltet. Den Aufwand um wiederum diese zu schützen, denke ich, brauche ich nicht erwähnen. Mit Kaliumpermanganat haben wir tatsächlich gute Erfahrungen machen dürfen.
In einem Selbstversuch haben wir seinerzeit in einem Steak-Haus die Fettmenge ermittelt, welche an einem gut besuchten Abend im Restaurant durch die Küchenhaube "jagt". Das Ergebnis war in unserem Beispiel mit einem fast 10 Liter Eimer voll Fett erstaunlich und lässt die Beanspruchung der Technik erahnen.
Es bleibt nur zu hoffen, dass in Zukunft eine bezahlbare Lösung gefunden wird, die Analgenerrichtern, Anlagenbetreibern und streitwütigen Nachbarn, Abhilfe verschafft. ;)
Stefan Dähn, Dähn Dienstleistungs-GmbH, Rostock 09.11.2019

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