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10. September 2014 Autor: Klaus Genuit
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Produktgeräuschqualität – Die Optimierung von Lüftergeräuschen

Ein durch ein Objekt abgestrahltes Geräusch beeinflusst den Wert, den ein Benutzer diesem Objekt gibt. Dies wird durch den Begriff Geräuschqualität beschrieben. Aufgrund steigender Kundenanforderungen und wachsendem Wettbewerbsdruck im Bereich technischer Produkte ist das Vermeiden von unerwünschten Geräuschen allein nicht mehr ausreichend. Stattdessen wird das Gestalten von markenspezifischen Zielgeräuschen zur Pflicht. Der Beitrag beschreibt, auf was zu achten ist.

Der Begriff Geräuschqualität umschließt die affektive und kognitive Bewertung eines gehörten Ereignisses. Die Bewertung ist beeinflusst durch den Zeitgeist, den technischen Entwicklungsstand und gesellschaftliche Werte. Eine aktuell optimale Produktgeräuschqualität kann aufgrund eines sich verändernden Bezugsrahmens in der Zukunft von Produktnutzern als unzureichend eingestuft werden und bedarf wieder neuer Gestaltung.

Wahrnehmung von Geräuschen und die Psychoakustik
Das menschliche Gehör ist ein komplexes Signalverarbeitungssystem mit hoher Zeit- und Frequenzauflösung. Eine Besonderheit des menschlichen Gehörs besteht im Vorhandensein zweier Eingangskanäle, die nicht aufgrund von Redundanz existieren. Nur mit zwei Ohren ist das räumliche Hören einschließlich Signalverarbeitung und Mustererkennung möglich. Dies erlaubt das Richtungshören und das Selektieren einer Geräuschquelle einschließlich der Störgeräuschunterdrückung in störschallerfüllter Umgebung (der sogenannte Cocktail-Party-Effekt). Differenzen zwischen den Ohrsignalen werden ausgewertet und hinsichtlich der räumlichen Position einer Geräuschquelle nach Richtung, Elevation und Entfernung interpretiert.

Grundsätzlich beschäftigt sich die Psychoakustik mit der quantitativen Verknüpfung von physikalischen Größen mit den von ihnen hervorgerufenen Hörwahrnehmungen. Mit Hilfe psychoakustischer Empfindungsgrößen können verschiedene Hörempfindungen abgebildet werden. Die Vorgehensweise zur Erforschung einzelner Aspekte der Geräuschwahrnehmung besteht darin, aus gemessenen Zusammenhängen zwischen Reiz und Empfindung eine mathematische Beschreibung abzuleiten. Bisher haben sich die psychoakustischen Parameter Lautheit, Schärfe, Rauigkeit, Schwankungsstärke und Tonalität etabliert.

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