Zum Systemabscheidegrad des Maskentragens zur Verringerung der Virendosis und des Infektionsrisikos

Abscheidegrade ffp2 masken
(Abb. © Patrick Daxenbichler/stock.adobe.com)

Die Ausbreitung des SARS-CoV2-Virus soll durch verschiedene Hygiene-Konzepte begrenzt werden. Beim Einsatz von Masken lassen sich unterschiedliche Abscheidegrade für Aerosole feststellen. Hier gibt es großes Optimierungsportenzial.

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Einleitung

Die Ausbreitung des SARS-CoV2-Virus soll durch verschiedene Hygiene-Konzepte unterdrückt und begrenzt werden. Ein entscheidender Aspekt ist dabei der luftgetragene Transport und die Weitergabe von Aerosolen durch Ein- und Ausatmen. Durch den Lockdown seit November 2020 finden keine kulturellen Veranstaltungen mehr statt. Bei einer Wiedereröffnung von Theatern und vergleichbaren kulturellen Veranstaltungsräumen, aber auch bei allen anderen Situationen in Räumen jeglicher Nutzungen (Schulen, Büros, Restaurants, Gewerbe etc.), müssen Lufthygienekonzepte gefunden und angewendet werden, die einen Betrieb mit quantifizierbaren Sicherheitsrisiken ermöglichen. Hierbei hat auch das Tragen von Masken eine sehr wichtige Bedeutung.

Beim Tragen von Masken gibt es nach den Untersuchungen des HRI in Berlin [1] zwei zu unterscheidende messbare Effekte. Beim Aus- und Einatmen wird ein Teil der Luft an der Maske durch Ungenauigkeiten bei der Anpassung an die Gesichtsgeometrie als Verpassungsleckagestrom vorbeigeatmet. Der Rest der Luft wird durch den Stoff der Maske geatmet und somit gefiltert. Die Verpassungsleckage ist dabei der Anteil des Atemstroms, der im Mittel nicht durch den Maskenstoff transportiert wird, sondern daran vorbeigeatmet wird. Da der Maskenstoff einen Widerstand darstellt, verteilen sich die beiden Anteile des Atemstroms entsprechend den Strömungswiderständen des Stoffs und der Leckageöffnungen.

Verschiedene Masken, verschiedene Abscheidegrade

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4 Kommentare zu “Zum Systemabscheidegrad des Maskentragens zur Verringerung der Virendosis und des Infektionsrisikos

  1. Ein interessante Arbeit!
    Mich interessiert auch die Auswirkung auf den Maskenträger.
    Gibt es Ergebnisse wie belastet eine FFP2 Maske ist, wenn sie z.B. 5 Stunden getragen wurde.
    Liegen hierzu Laborergebnisse vor?

    1. Durch das Ausatmen sammelt sich Feuchtigkeit in der Maske, die den Stoff nach einiger Zeit durchdringt. Spätestens dann, wenn die Maske komplett durchfeuchtet ist, sollte sie gewechselt werden. Dadurch, dass virenhaltige Flüssigkeit von der Innenseite nach außen dringen kann, entsteht die Gefahr einer Infektionsbrücke zwischen Träger und Umwelt.

      Das bedeutet, dass bei Bewegungen der Maske kleine infizierte Tröpfchen von der Außenfläche der Maske in die Umgebung geschleudert werden können. Trotz ihrer höheren Materialdichte verlieren auch FFP-2-Masken, die nicht für den Fremdschutz, sondern den Eigenschutz vorgesehen sind, durch die Durchfeuchtung bei zu langem Tragen ihre Wirkung. Dies dauert aber erheblich länger, als bei dem gewöhnlichen OP-Schutz oder den einfachen Mund-Nasen-Bedeckungen aus Baumwolle.

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