Expertengremium Coolektiv beendet seine Arbeit

Norbert Klostermann (Zweiter von rechts) und Andreas Weisheit (rechts) von der Westfalen AG übergaben einen Spendenscheck im Namen aller Mitgliedsunternehmen von Coolectiv an Gerd Frisch (links) und Heribert Baumeister (Zweiter von links) vom BIV. (Abb. © Westfalen)

Das Expertengremium Coolektiv ist Ende Januar aufgelöst worden. Die Westfalen AG hatte 2018 im Rahmen der Fachmesse Chillventa den Anstoß zur Gründung gegeben. Die laufenden Aktivitäten sollen künftig über andere Verbände fortgesetzt werden

Nachdem es in den letzten Jahren recht ruhig um Coolektiv geworden war, ist das Expertengremium fünfeinhalb Jahre nach seiner Gründung aufgelöst worden. Als eine von Beginn an zeitlich begrenzte Initiative wurde die Existenz von Coolektiv Jahr für Jahr immer wieder verlängert. Nach dem offiziellen Ende sollen die angestoßenen Aktivitäten künftig über andere Verbände fortgesetzt werden. Welche dies sein werden, ist noch offen. Dies teilte die Westfalen AG, Münster, am 30. Januar mit.

Coolektiv engagierte sich insbesondere für eine konsequente Umsetzung der F-Gase-Verordnung und setzte sich gegen den illegalen Handel mit HFKW-Kältemitteln ein. Auch die Definition und Etablierung von Ausbildungsstandards gehörten zu den Zielen des Gremiums. Mit der Auflösung  wird das verbleibende Budget in Höhe von rund 9.900 € als Spende an den Bundesinnungsverband des Deutschen Kälteanlagenbauerhandwerks (BIV), Bonn, übergeben, um die Verbandsinitiative „Der coolste Job der Welt“ zu unterstützen.

Zum Expertenkomitee Coolektiv gehörten unter anderem Unternehmen wie Chemours, Honeywell Deutschland, L & R Kältetechnik, die Westfalen-Gruppe, Trane Deutschland, Daikin Airconditioning Germany und die Verbände Asercom und BIV.

Zuletzt hatte cci Branchenticker 2022 eine Stellungnahme von Coolektiv zur Revision der F-Gase-Verordnung veröffentlicht (cci182929). Darin forderte die Initiative eine Revision „mit Augenmaß“ und einen Fokus auf die drängenden Themen wie die Dekarbonisierung des Heizungssektors durch Wärmepumpen zur Energieunabhängigkeit Europas.

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