Donnerstag ist Techniktag. Heute geht es um die Zukunft der Rechenzentrums-Kühlung. Denn die Nachfrage nach Rechenleistung explodiert – doch klassische Luftkühlung stößt an ihre Grenzen. Der ATMO-Report „Clean Cooling for Data Centers“ informiert über Markttrends und Technologieentwicklungen sowie die Erwartungen und strategische Entscheidungen von neun Lösungsanbietern.
Die Rechenzentrumsbranche erlebt schon seit geraumer Zeit enormes Wachstum – und ein Ende dessen ist nicht in Sicht. Doch mit der zunehmenden Dichte von Rechenleistung stößt klassische Luftkühlung zur Abfuhr von Wärme immer häufiger an ihre Grenzen. Dies hat die Entwicklung von Lösungen der Flüssigkeitskühlung vorangetrieben. Wenngleich ein Großteil des Marktwachstums an Rechenzentren in den USA stattfindet, ist auch in Deutschland und Europa eine signifikante Zunahme der Rechenzentrumskapazitäten zu verzeichnen, wobei in der Europäischen Union hohe regulatorische Anforderungen in Sachen Energieeffizienz zu erfüllen sind.
Vor diesem Hintergrund ist der ATMO-Report „Clean Cooling for Data Centers“ des internationalen Informations-Netzwerks ATMOsphere , Brüssel/Belgien, eine hilfreiche Lektüre, um sich über Markttrends, Technologieentwicklungen und international zu beachtenden Regularien zu informieren.
Auf 88 Seiten (engl.) werden unter anderem erklärt, welche Möglichkeiten zur
- Luftkühlung im Weißraum
- Flüssigkeitskühlung im Weißraum
- Klimatisierung im Grauraum
- Wärmerückgewinnung und Abwärmenutzung
zur Verfügung stehen, wie diese funktionieren und wie sie im Vergleich mit anderen Möglichkeiten zu bewerten sind.
Zusätzlich erläutern neun Lösungsanbieter von A wie Alpha Laval bis Z wie Zudek in sogenannten „Deep Dives“ ihre aktuelle Sicht der derzeitigen Situation, ihre Erwartungen und strategische Entscheidungen. Dazu sagt Jan Dusek, Co-Founder & COO von ATMOsphere: „Hersteller von Kälteanlagen, Wärmeübertragern und Hochtemperatur-Wärmepumpen übertragen ihre jahrzehntelange Erfahrung in der gewerblichen und industriellen Kältetechnik nun auf den Rechenzentrumssektor. Sie fordern etablierte Anbieter von Kälte- und Klimatechnik für Rechenzentren heraus und zeigen, dass es möglich ist, Rechenzentren ohne klimaschädliche Kältemittel zu kühlen.“
ATMOsphere wurde 2007 als shecco gegründet und ist ein nach eigenen Angaben unabhängiger Marktbeschleuniger für Kühl- und Heizlösungen mit natürlichen Kältemitteln und kältemittelfreien Technologien. Das multinationale ATMOsphere-Team ist in Europa, den USA und Japan ansässig und besteht im Kern aus Journalisten, Analysten, Ingenieuren und Eventmanagern. Das Netzwerk umfasst mehr als 50.000 Akteure der Branche – darunter politische Entscheidungsträger, Endverbraucher, Wissenschaftler und Hersteller.
Hier kann der ATMO-Report kostenlos heruntergeladen werden.
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