Leserstimmen: China-Offensive und Rückschritt beim GMG

(Abb. © tadamichi/stock.adobe.com)

In seinem jüngsten Kommentar blickt Peter Reinhard auf den Wärmepumpen-Aktionsplan der chinesischen Regierung. Das hat die Leser von cci Branchenticker beschäftigt. Genauso wie die Einschätzung des Verbands Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe zum Eckpunktepapier der Bundesregierung. Nachfolgend die Leserkommentare zu Meldungen in cci Branchenticker.

Chinas Regierung hat einen Wärmepumpen-Aktionsplan vorgelegt. Die industriepolitische Initiative setzt auf Technologieentwicklung und Fertigungsmodernisierung sowie auf Binnenkonjunktur und internationale Marktausweitung. Das hat bereits in andere Branchen zum Erfolg geführt. Die deutsche Wärmepumpenbranche sollte also gewarnt sein, schreibt Peter Reinhardt in seinem „Kommentar: Nächste China-Offensive – Einmal Wärmepumpe mit Alles“ (siehe cci319162) vom 4. März.

Dazu meint Stéphane Itasse: „Von der Politik dürfte die Wärmepumpenbranche leider weniger als nichts erwarten: Nicht nur, dass das Gebäudemodernisierungsgesetz auf das setzt, was gestern modern war. Noch schwieriger wird die Situation dadurch, dass sich China wenig um marktwirtschaftliche Prinzipien kümmert, während Deutschland bis zur Pleite an korrekter Ordnungspolitik festhält – siehe Solarindustrie.“

Neben vielen weiteren Branchenverbänden hat sich auch der Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe (VDKF), Bonn, kritisch zum Eckpunktepapier geäußert, das die Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien mit Blick auf das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) vorgelegt haben. In der Meldung „VDKF warnt vor Rückschritt beim GMG“ (siehe cci319354) vom 5. März meint Christoph Brauneis, VDKF-Beauftragter für Politik und Medien: „Der 24. Februar könnte rückblickend als der Tag gewertet werden, an dem Deutschland seine Klimaschutzziele endgültig begraben und seine Abhängigkeit von Importen fossiler Brennstoffe zementiert hat.“

Prof. Christian Fieberg merkt hierzu an: „Hr. Brauneis legt den Finger in die vielen Wunden, die das GMG aufreißt. Neben der EPBD, die eigentlich ab Mai 2026 schon in nationales Recht überführt werden muss, werden sicherlich Klagen mit Bezug zum Klimaschutzgesetz das GMG beeinflussen. Auch der aktuell stattfindende Preisanstieg bei Öl und Gas wird zum Nachdenken anregen. Nicht nur ökologisch, sondern auch strategisch mit Blick auf größere Unabhängigkeit von fossilen Lieferketten.“

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