
Der Fachverband Gebäude-Klima (FGK) meldet für 2025 erneut steigende Verkaufszahlen bei DX-Raumklimageräten mit Wärmepumpenfunktion. Nach dem Rückgang bis 2023 habe sich der Markt seit 2024 wieder erholt. Auch der Anteil des Heizbetriebs nehme seit 2022 kontinuierlich zu.
In Deutschland sind im vergangenen Jahr 300.000 DX-Raumklimageräte mit Wärmepumpenfunktion verkauft worden. Diese Zahl hat der Fachverband Gebäude-Klima (FGK), Ludwigsburg, im Rahmen einer Markterhebung ermittelt. Die seit 2018 quartalsweise vom Verband bei Unternehmen aus der LüKK-Industrie abgefragten Daten umfassen Außenluft-Raumluft-Wärmepumpen in Split-, Multi-Split oder VRF-Ausführung. Im Jahr 2020 erreichte der Markt bedingt durch die erhöhte Nachfrage in der Covid-Pandemie seinen bisherigen Höchststand mit mehr als 330.000 Geräten. Im Bereich der VRF-Anlagen lag der Peak bei knapp 19.000 verkauften Geräten im Jahr 2019. Nach einem leichten Rückgang bis 2023 steigen die Verkaufszahlen seit 2024 wieder an. Dieser Trend setzte sich auch 2025 fort.
Seit 2022 beobachtet der Verband einen steigenden Anteil des Heizbetriebs. „Besonders die Geräte, die schon länger in Betrieb sind und nun auch zum energieeffizienten Heizen genutzt werden, stellen einen bedeutenden Hebel für die Dekarbonisierung des Gebäudebestands dar“, sagt Lucas van Stephoudt, zuständiger Referent des FGK. In Nichtwohngebäuden kommen laut FGK hauptsächlich VRF-Geräte zum Einsatz. Hier sei die Nutzung zur Wärmeerzeugung bereits seit längerer Zeit und in höherem Maße üblich.
Eine Studie des ITG Dresden aus dem Jahr 2023 bestätigt laut FGK das Potenzial von Luft/Luft-Wärmepumpen und VRF-Geräten für Energieeinsparung und die daraus resultierende Verringerung von Treibhausgasemissionen. Luft/Luft-Wärmepumpen wurden daher auch 2023 in die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) aufgenommen. Für den FGK ist eine Gleichbehandlung aller Wärmepumpensysteme auch in Zukunft von entscheidender Bedeutung. „Mit über 250.000 Einheiten im Jahr 2024 und mehr als 300.000 im Jahr 2025 ist dieser Bereich sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch relevant, auch für die Wärmewende“, so van Stephoudt.
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