Ausbau der Produktionskapazitäten: Ziehl-Abegg investiert weitere 90 Mio. €

Vorstandsvorsitzender Joachim Ley: „Wir sehen weltweit eine sehr dynamische Entwicklung unserer Märkte.“ Die  Produktionskapazitäten für Ventilatoren bei Ziehl-Abegg werden global noch stärker ausgebaut als geplant. (Abb. © Ziehl-Abegg)

Ziehl-Abegg investiert zusätzlich 90 Mio. € in Maschinen, Werkzeuge und Produktionskapazitäten in Europa, Nordamerika und Asien. Hintergrund sind die weltweit steigende Nachfrage nach Ventilatoren für KI-Rechenzentren sowie das Wachstum in den Bereichen Gebäudeklimatisierung, Wärmepumpen und Kältetechnik.

Die Ziehl-Abegg SE, Künzelsau, setzt ihren Wachstumskurs mit einer der größten Investitionsoffensiven der Unternehmensgeschichte fort. Zusätzlich zum bereits geplanten Investitionsbudget fließen weitere 90 Mio. € in den Ausbau der weltweiten Produktionskapazitäten, teilte der Hersteller von Ventilatoren, Elektromotoren und Regelungstechnik mit. Die zusätzlichen Mittel werden für Maschinen, Werkzeuge und Produktionsanlagen an Standorten in Europa, den USA und Asien eingesetzt. Ziel ist es, die steigende Nachfrage nach energieeffizienten Ventilatoren und Antriebssystemen langfristig bedienen zu können.

„Wir sehen weltweit eine sehr dynamische Entwicklung unserer Märkte“, sagt Joachim Ley, Vorstandsvorsitzender von Ziehl-Abegg. „Besonders die Nachfrage aus dem Umfeld von KI-Rechenzentren wächst stark. Gleichzeitig verzeichnen wir eine positive Entwicklung bei Anwendungen für Gebäudeklimatisierung und Kältetechnik.“ Die Nachfrage entwickle sich auf mehreren Kontinenten so dynamisch, dass bestehende Werke bereits mit hoher Auslastung produzieren.

„Diese Investitionen stärken nicht nur unsere Wettbewerbsfähigkeit. Sie sichern auch die Arbeitsplätze unserer bestehenden Mitarbeiter weltweit“, betont der Vorstandsvorsitzende und ergänzt: „Wir bauen Kapazitäten auf allen Kontinenten aus und schaffen damit eine stabile Grundlage für die weitere Entwicklung unseres Unternehmens.“

2025 beschäftigte Ziehl-Abegg 3.000 Mitarbeiter in süddeutschen Produktionswerken, weltweit sind es 5.800 Mitarbeiter. Diese verteilen sich global auf 17 Produktionswerke, 30 Gesellschaften und 114 Vertriebsstandorte. Der Umsatz liegt bei gut einer Milliarde Euro.

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