
Donnerstag ist Techniktag. Heute geht es um das Zusammenspiel von IT- und OT-Sicherheit bei Planung und Betrieb von GA-Systemen. Denn wenn Firewalls auf Feldbusse treffen, geht es um mehr als den Schutz von Daten: Sicherheitsmaßnahmen müssen auch den zuverlässigen Betrieb technischer Anlagen gewährleisten. Resilienz ist dabei wichtiger als ein vermeintlich unangreifbares Gebäude.
Gebäudeautomation (GA) ist längst Teil vernetzter IT-Landschaften – und genau darin liegt eine wachsende Herausforderung für Planer, Hersteller und Betreiber von Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung (TGA). Denn während in der klassischen IT häufig der Schutz von Daten im Vordergrund steht, muss in der GA und TGA vor allem gewährleistet sein, dass technische Prozesse zuverlässig laufen. Ein Sicherheitsupdate, ein Netzwerkscan oder eine neue Zugriffskontrolle darf hier nicht zum Betriebsrisiko werden.
Besonders kritisch sind die Übergänge zwischen OT (OT, Operational Technology) und Unternehmens-IT, Cloud-Diensten, Fernwartung oder externen Dienstleistern. Hier entstehen Angriffsflächen, die nicht immer auf den ersten Blick sichtbar sind. Hinzu kommen lange Lebenszyklen von Automatisierungssystemen, veraltete Komponenten, dauerhaft eingerichtete Zugänge und die Frage, wer eigentlich wann worüber entscheiden darf.
Wie IT- und OT-Sicherheit zusammenspielen können, welche Stolpersteine dabei in der Praxis lauern und warum Resilienz wichtiger ist als das vermeintlich „unangreifbare“ Gebäude, erläutert Prof. Dirk Loomans, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Mainz, in einem ausführlichen Fachbeitrag unter Artikelnummer cci328165 in cci Wissensportal.
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