
Donnerstag ist Techniktag. Heute geht es um das Lastprofil von Hotels und die Frage, wann Kühlung, Lüftung, Wellnessbereiche und Ladeinfrastruktur besonders viel Leistung benötigen. Denn nicht nur der Energieverbrauch zählt: Ungünstige Gleichzeitigkeit, unnötig hohe Grundlasten und kurzfristige Leistungsspitzen können zur Kostenfalle werden.
Hotels stellen die technische Gebäudeausrüstung (TGA) vor besondere Herausforderungen. Zimmer werden häufig unabhängig von der Belegung komfortabel temperiert, Restaurants und Küchen benötigen Kälte und Lüftung, Wellnessbereiche verursachen zusätzliche Wärme-, Kälte- und Entfeuchtungslasten – und immer häufiger kommt Ladeinfrastruktur für E-Mobilität hinzu. Insbesondere im Sommer werden viele dieser Verbraucher gleichzeitig betrieben – und das treibt die Kosten in die Höhe. Für Hoteliers lohnt deshalb nicht nur der Blick auf den jährlichen Energieverbrauch. Mindestens ebenso aufschlussreich ist die Frage, wann welche elektrische Leistung benötigt wird und wie man teure Lastspitzen vermeidet.
Ein detailliertes Lastprofil aller Verbraucher macht sichtbar, was die Jahresrechnung verborgen lässt: ungünstige Gleichzeitigkeit, unnötige Grundlasten oder Leistungsspitzen, die nur wenige Viertelstunden dauern, aber dennoch den Leistungspreis beeinflussen. Entscheidend ist daher nicht nur, wie viele Kilowattstunden ein Hotel verbraucht, sondern auch, welche Anlagen die höchsten Lasten verursachen – und ob diese zeitgleich auftreten.
Wie sich aus diesen Daten Optimierungspotenziale erschließen lassen, zeigen die Energiemakler Michael Koudelka und Steffen Bauer in einem ausführlichen Fachbeitrag auf cci Wissensportal (siehe cci328920).
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