Als Reaktion auf den extrem heißen Sommer hat Hessen ein neues Förderprogramm aufgelegt. Mit der „Hitzehilfe für Hessen“ stellt das Bundesland in den kommenden drei Jahren rund 10 Mio. € für die Anschaffung mobiler und teilstationärer Klimaanlagen bereit. Damit sollen vor allem ältere und pflegebedürftige Menschen sowie kleine Kinder geschützt werden.
Die Landesregierung in Hessen stärkt den Schutz besonders gefährdeter Menschen vor Hitze: Mit dem neuen Förderprogramm „Hitzehilfe für Hessen“ stellt das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat in den kommenden drei Jahren rund 10 Mio. € für die Anschaffung mobiler und teilstationärer Klimaanlagen in Pflegeeinrichtungen und Kindertagesstätten bereit. Dies hat das Ministerium am 3. September mitgeteilt.
„Hitzewellen wie in diesem Sommer müssen wir künftig häufiger erwarten. Die besonders hohen Temperaturen haben vor allem diejenigen getroffen, die sich selbst am wenigsten schützen können, nämlich ältere und pflegebedürftige Menschen sowie kleine Kinder“, erklärt Umweltminister Ingmar Jung. Nun gelte es laut Jung, darauf pragmatisch und schnell zu reagieren – nicht mit abstrakten Debatten oder ewigen Planungen, sondern mit konkreten Maßnahmen. Deshalb soll das Förderprogramm eine kurzfristig wirksame Lösung ermöglichen. Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz ergänzt: „Gerade auch Pflegeeinrichtungen brauchen wirksame Möglichkeiten, ihre Bewohner zu schützen. Deshalb ist es gut, dass jetzt die Heime ganz praktisch bei der Anschaffung von Klimaanlagen durch das Land unterstützt werden können.“
Das Förderprogramm soll bewusst bürokratiearm ausgestaltet werden. Antragsberechtigt werden kommunale, freigemeinnützige und private Träger von Pflegeeinrichtungen und Kindertagesstätten sein. Pro Standort ist eine Förderung bis 5.000 € vorgesehen.
Ein vierseitiges PDF mit FAQs zum Programm steht unter „Anhänge“.
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