Gehirnjogging: Der römische Wandfries

Wie waren die römischen Wandplatten wohl angeordnet? (Abb. © javier/stock.adobe.com)

Heute ist Gehirnjoggingtag. Und wir widmen uns einem alten Rätsel aus der Archäologie, auf das wir aufmerksam gemacht wurden. Es erfordert etwas Kombinatorik, steht im Begleittext. Na, dann wollen wir mal etwas versuchen zu kombinieren.

Bei der Restaurierung eines römischen Heiligtums werden sieben bemalte Friesplatten gefunden. Sie gehörten ursprünglich zu einem kreisförmigen Wandfries über dem Eingang einer Kultkammer.

Auf jeder Platte ist eines dieser Motive zu sehen:

  • Anker
  • Delfin
  • Eule
  • Granatapfel
  • Lorbeerzweig
  • Maske
  • Sonne

Die Platten lagen durcheinander. Anhand von Farbresten, Bruchkanten und der Blickrichtung der Figuren können die Restauratoren Folgendes feststellen:

  1. Die Sonne befand sich direkt über dem Eingang. Von dort wird im Uhrzeigersinn gezählt.
  2. Der Lorbeerzweig grenzte direkt an die Sonne.
  3. Der Anker grenzte ebenfalls direkt an die Sonne – aber auf deren anderer Seite.
  4. Der Delfin grenzte an den Anker, jedoch nicht an die Sonne.
  5. Die Maske lag unmittelbar zwischen Delfin und Eule.
  6. Der Granatapfel grenzte an die Eule und an den Lorbeerzweig.

In welcher Reihenfolge verlief der Fries im Uhrzeigersinn, beginnend bei der Sonne?

Ihre Lösung mit Lösungsweg schicken Sie bitte an thomas.reuter@cci-dialog.de. Sie haben urlaubsbedingt eine Woche länger Zeit bis Mittwoch, 14. Oktober, 24 Uhr. Aufgelöst wird am Freitag, 16. Oktober.

Das war die Aufgabe vom vergangenen Mal: Der auffällige Stromverbrauch

Wir hören unserem Nachbarn dabei zu, wie er uns Anekdoten aus seinem Berufsleben schildert. Er weiß, dass wir Spaß am Rätseln haben und verbindet die Geschichten gern mit einer Fragestellung. Mal sehen, was er heute auf Lager hat.

Er ist Lüftungstechniker und berichtet von einem Prüfvorgang für Ventilatoren. Dabei sei aufgefallen, dass es bei einigen Ventilatoren zu erhöhtem Stromverbrauch kommt: Auf einem Prüfstand laufen fünf baugleiche EC-Ventilatormodule: A, B, C, D und E. Bei gleicher Drehzahl nimmt jedes einwandfreie Modul exakt 2,0 A auf. Allerdings sind genau zwei Module auffällig:

  • Eines zieht 0,3 A zu viel.
  • Ein anderes zieht 0,3 A zu wenig.
  • Die übrigen drei Module arbeiten exakt mit 2,0 A.

Der Techniker misst jeweils mehrere Module gleichzeitig:

Messung
Eingeschaltete Module
Gemessener Gesamtstrom
1
A, B und C
6,3 A
2
A, D und E
5,7 A
3
B und D
4,0 A
4
C und E
4,0 A
5
A und B
4,3 A

Frage: Welches Modul zieht zu viel und welches zu wenig Strom?

Gelöst wurde das Rätsel von: Thomas Bücker, Detlef Orth, Reinhard Siegismund, Ralf Köferstein, Olaf Mayer, Ralf Seiffarth und Hans-Stefan Selikovsky.

Wie immer: recht herzlichen Dank fürs Mitspielen!

Um den korrekten Lösungsweg zu sehen, loggen Sie sich bitte mit Ihren Logindaten ein.

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