
Volles Haus verspricht der heutige Vortrag zum aktuellen Stand des PFAS-Beschränkungsverfahrens. Vorgesehen ist ein Überblick über das geplante EU-weite PFAS-Verbot, den weiteren Entscheidungsprozess, mögliche Ausnahmeregelungen und die Folgen für Kältemittel, Produkte und Unternehmen. Mehr dazu um 12:00 Uhr in Halle 8, Stand 512, im Fachforum „Anwendungen & Ausbildung & Regelwerke“.
Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) arbeitet derzeit an einem Vorschlag für eine weitreichende Beschränkung von Per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS). Da auch zahlreiche fluorierte Kältemittel zur PFAS-Stoffgruppe zählen, verfolgt die Kälte-, Klima- und Wärmepumpenbranche das Verfahren mit großem Interesse. Das Beschränkungsverfahren könnte erhebliche Auswirkungen auf Kältemittel, Komponenten und zahlreiche weitere Anwendungen haben.
Der Vortrag von Christoph Brauneis, Beauftragter für Politik und Medien des Verbands Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe (VDKF), Bonn, gibt einen aktuellen Überblick über den Stand des Verfahrens und erläutert den weiteren Entscheidungsprozess auf europäischer Ebene. Behandelt werden die wissenschaftlichen Bewertungen der ECHA, die Positionen von EU-Kommission, Mitgliedstaaten und Industrie sowie die Diskussion über mögliche Ausnahmeregelungen für Anwendungen, bei denen derzeit keine technisch oder wirtschaftlich geeigneten Alternativen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wird ein Ausblick auf den weiteren Zeitplan des PFAS-Beschränkungsverfahrens und die voraussichtlichen nächsten Verfahrensschritte gegeben.
Der Vortrag findet heute im Fachforum „Anwendungen & Ausbildung & Regelwerke“ um 12:00 Uhr in Halle 8, Stand 512, statt.
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