Der BTGA hat einen neuen Vizepräsidenten

(Abb. © ja / BTGA)
Oliver Rennig ist neuer Vizepräsident des BTGA. (Abb. © ja / BTGA)

Nicht nur um Personalia ging es bei der Mitgliederversammlung des Bundesindustrieverbands Technische Gebäudeausrüstung (BTGA), Bonn, am 26. April in Magdeburg. Es gab auch Sorgenfalten, die durch die derzeitige wirtschaftliche Entwicklung entstanden sind.

„Unternehmerinnen und Unternehmer dürfen nicht länger Spielball aufgeschobener oder revidierter Entscheidungen der Politik sein“, forderte BTGA-Präsident Bernhard Dürheimer bei der Eröffnung der Mitgliederversammlung des Verbands. „Sie brauchen vor allem verlässliche Rahmenbedingungen, um ihrer Verantwortung für die Gestaltung der Energie- und Gebäudewende, für sichere Arbeitsplätze und für das Funktionieren der Wirtschaft gerecht zu werden.“ Die TGA-Branche schaue mit Sorge auf die Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung: Der Einbruch in der Bauindustrie im vergangenen Jahr und die Verunsicherung, die durch politische Entscheidungen verursacht wurde, haben zu schlechten Aussichten auf die Auftragszahlen der kommenden Jahre geführt. „Der BTGA unterstreicht daher die Bedeutung klarer, verlässlicher und nachvollziehbarer politischer Entscheidungen sowie transparenter, verständlicher und zuverlässiger Förderprogramme“, sagte Dürheimer.
Die Delegierten der Mitgliederversammlung bestimmten anschließend ein neues Mitglied des Präsidiums: Oliver Rennig, Geschäftsführer der Konzmann GmbH, Friedrichshafen, wurde einstimmig zum Nachfolger von Manfred Schmitz als Vizepräsident aus dem Bereich der BTGA-Direktmitglieder gewählt. Schmitz war von 2009 bis 2013 Mitglied im Vorstand des BTGA. Von 2013 bis 2023 vertrat er als Vizepräsident die Direktmitglieder des Verbands (siehe cci265231). Konzmann ist ein Anbieter von Energie- und Gebäudetechnik. Bereits seit 2022 vertritt Rennig die Interessen der direkten Mitgliedsunternehmen im BTGA-Vorstand.

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