
Bei Freisprechungs- und Lossprechungsfeiern in Thüringen, Hessen und Baden-Württemberg sind im Januar und März insgesamt 178 neue Mechatroniker für Kältetechnik freigesprochen worden. Neben den Prüfungszeugnissen und Gesellenbriefen erhielten sie auch Zertifikate nach der neuen F-Gase-Verordnung.
Im Zuständigkeitsbereich der Landesinnung Kälte-Klima-Technik Hessen-Thüringen/Baden-Württemberg (LIK), Maintal, sind im Rahmen mehrerer Feierlichkeiten insgesamt 167 Mechatroniker und 11 Mechatronikerinnen für Kältetechnik freigesprochen worden. Am 23. Januar erhielten 2 Mechatronikerinnen und 20 Mechatroniker in Thüringen ihre Prüfungszeugnisse und Gesellenbriefe. Die Übergabe fand an der Bundesfachschule Kälte-Klima-Technik (BFS) in Harztor statt und erfolgte durch den Bürgermeister von Harztor, Stephan Klnate, und den Vorsitzenden des Gesellenprüfungsausschusses (GPA) für Mechatroniker für Kältetechnik, Olaf Töpfer. Prüfungsbester war Leon Echtermeier von der Ger-Tec GmbH, Bleicherode im Kreis Nordhausen.
Am 6. März wurden in Hessen 4 Mechatronikerinnen und 59 Mechatroniker freigesprochen. Die feierliche Zeremonie fand in den Räumen der BFS in Maintal statt. Als Prüfungsbester wurde Johann Angelovski (Jochen Wegerich GmbH, Speyer) von BFS-Dozent Robert Heß ausgezeichnet. Er erhielt neben einem Bildungsgutschein den traditionellen Rollgabelschlüssel der Landesinnung.
In Baden-Württemberg fand die Lossprechung von 5 Mechatronikerinnen und 88 Mechatronikern für Kältetechnik am 13. März statt. Überreicht wurden die Zeugnisse während einer Feierstunde in der Strudelbachhalle in Weissach durch Mitglieder des Gesellenprüfungsausschusses, Vertreter der Berufsschule und der Geschäftsführung der Landesinnung.
Zusammen mit ihren Zeugnissen und Gesellenbriefen erhielten alle neuen Kälteanlagenbauer auch die Zertifikate A1 (für F-Gase und Kohlenwasserstoffe) sowie B (CO2) nach der neuen F-Gase-Verordnung beziehungsweise der Durchführungsverordnung (DVO 2024/2215). Die Ausbildung an der Bundesfachschule und die Überbetriebliche Lehrunterweisung (ÜLU) „KK5“ bereiten die Nachwuchskräfte nach Angaben der BFS darauf vor, sowohl mit fluorierten als auch mit alternativen Kältemitteln sicher zu arbeiten.
Im Rahmen der drei Feierlichkeiten wurde von den Festrednern die große Bedeutung des Handwerks als Säule unserer Wirtschaft hervorgehoben. „Während in Zeiten von Künstlicher Intelligenz viele Berufe vor einem Umbruch stehen und Tätigkeiten von der KI übernommen werden könnten, bietet das Handwerk – und ganz besonders das Kälteanlagenbauerhandwerk – Stabilität, Zukunftssicherheit und vielfältige berufliche Chancen“, heißt es in einer Pressemitteilung der LIK.
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