
Wie können Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg zusammengehen? Darüber informierte sich Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir vergangene Woche bei einem Besuch des Ventilatoren- und Motorenherstellers Ziehl-Abegg in Künzelsau. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Themen Energieeffizienz, Innovationen und die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland.
„Der Klimawandel ist aktuell vielleicht nicht mehr ganz so en vogue, aber wir dürfen ihn nicht verdrängen und ignorieren.“ Das sagte Cem Özdemir vergangene Woche bei einem Besuch des Ventilatoren- und Motorenherstellers Ziehl-Abegg in Künzelsau. Während eines Rundgangs durch das Entwicklungszentrum „InVent“ und die Produktion erhielt der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Einblicke in die Entwicklung moderner Ventilatoren, Elektromotoren und Antriebssysteme. Vorgestellt wurden unter anderem Lösungen für Rechenzentren, Wärmepumpen und energieeffiziente Gebäude sowie die weltweit größte kombinierte Messkammer für Ventilatoren. Dabei ergänzte Özdemir mit Blick auf die Energiewende: „Jeder, der seinen Verstand einsetzt, kommt zu dem Ergebnis, dass Energieeffizienz und erneuerbare Energien g‘scheit sind.“ Man spare damit Energie und Geld.
Wie Ziehl-Abegg mitteilt, habe der Austausch mit dem Ministerpräsidenten deutlich gemacht, dass Innovationen, Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie verlässliche politische Rahmenbedingungen entscheidend sind, damit der Industriestandort Baden-Württemberg auch künftig international wettbewerbsfähig bleibe.
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