D-A-CH-Netzwerk Komfortlüftung fordert klare Vorgaben für Innenraumluftqualität

Fachleute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen an der Technischen Hochschule Rosenheim zusammen, um aktuelle Entwicklungen rund um Raumluftqualität und Komfortlüftung zu diskutieren. (Abb. © FGK)

Aktuelle Forschungsergebnisse, technische Lösungen und politische Rahmenbedingungen für eine gesunde Innenraumluft standen im Mittelpunkt eines Treffens des D-A-CH-Netzwerks Komfortlüftung. Über 30 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich hierzu an der Technischen Hochschule Rosenheim getroffen – und eine Resolution verabschiedet.

Vom 30. September bis 1. Oktober hat das diesjährige Treffen des Netzwerks D-A-CH-Komfortlüftung an der Technischen Hochschule Rosenheim stattgefunden. Diskutiert wurden aktuelle Forschungsergebnisse, technische Lösungen und politische Rahmenbedingungen für eine gesunde Innenraumluft. 33 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen an dem Treffen teil. Auf Initiative des Fachverbands Gebäude-Klima (FGK), Ludwigsburg, der Hochschule Luzern (HSLU) und des Verbands KLA Komfortlüftungssysteme Austria, Wels/Österreich, trifft sich die D-A-CH-Gruppe seit 2010 regelmäßig im Herbst. Im kommenden Jahr wird das Netzwerktreffen in Österreich stattfinden.

Ergebnis des diesjährigen Termins ist eine gemeinsame Resolution, in der die Mitglieder des Netzwerks fordern, Raumklima und Innenraumluftqualität als verbindlichen Bestandteile in Bauvorschriften und Förderprogrammen zu verankern. Die Begründung: Gute Raumluft darf weder vom Zufall noch vom Nutzerverhalten abhängen, denn sie ist Voraussetzung für Gesundheit, Lernfähigkeit und Wohlbefinden. Von einem schlechten Raumklima und einer schlechten Innenraumluftqualität sind alle Menschen betroffen.

Die Resolution steht unter „Anhänge“.

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