- Grundlagen einer Ökobilanz
- Normative Grundlagen und Systematik der Ökobilanz
- Programmhalter, PCR und internationale Harmonisierung
- EPDs in europäischen Projekten nutzen
- Von der Datenerhebung bis zur Veröffentlichung
- EPDs in Gebäudezertifizierungssystemen
- Kritik: Transparenz ohne Vergleichbarkeit?
- Fazit: Ein Pflichtinstrument, das fachliche Einordnung erfordert
Bereits in der Planungsphase eines Gebäudes ist es mit Blick auf Aspekt der Nachhaltigkeit entscheidend, die Umweltauswirkungen von Bauphase und Nutzung zu kennen. Zudem müssen Rückbau und Entsorgung mitgedacht werden. Neben klassischen Planungsmodellen sind dafür Lebenszyklusanalysen erforderlich – sowohl für einzelne Produkte als auch für ganze Gebäude.
Diese Entwicklung ist Ausdruck eines grundlegenden Wandels in der Bau- und Immobilienbranche. Endliche Ressourcen, steigende Anforderungen an die Transparenz bezüglich Umweltauswirkungen sowie realistische Rückbau- und Recyclingkonzepte rücken stärker in den Fokus. Zeitgleich nimmt auch der gesetzliche Druck durch die Verpflichtung im Pariser Klimaabkommen zu. Die damit einhergehende Zielsetzung auf EU-Ebene bis 2030 55 % Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 einzusparen, zwingt die Beteiligten zu einem Umdenken. Umweltproduktdeklarationen sind dabei eine Möglichkeit, Emissionstransparenz zu schaffen und Planern, Ausführenden und Betreibern zugleich einen Ansatz zu bieten, fundierte Material- und Planungsentscheidungen zu treffen.




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