Nach Insolvenz: kleinstes elektromagnetisches Kälteventil gerettet

Das Offenwanger Ventil laut RSG das kleinste elektromagnetische Kälteventil, das am Markt erhältlich ist. (Abb. © RSG)
Das Offenwanger Ventil laut RSG das kleinste elektromagnetische Kälteventil, das am Markt erhältlich ist. (Abb. © RSG)

Nach der Insolvenz der Offenwanger GmbH, Neulingen-Göbrichen, hat der baden-württembergische Ventilhersteller RSG Regel- und Steuergeräte GmbH, Ingelfingen, sämtliche Rechte, Lizenzen und Vermögenswerte des Spezialisten für Kälte- und Magnetventile übernommen. Damit sei das kleinste verfügbare elektromagnetische Kälteventil weiterhin am Markt erhältlich, so RSG.

RSG-Geschäftsführer Martin Kress dazu: „Beim Kauf hat uns nicht nur das geniale Konstruktionsprinzip der Offenwanger Ventile bewegt, sondern auch der modulare Aufbau der Produktlinie. Diese passt bestens zu unserem eigenen System.“ Den ersten Kontakt zu Offenwanger hatte RSG im Jahr 2019. „Wir wussten sofort, dass diese Ventile die besten ihrer Art sind“, so Kress. Statt selbst ein Ventil für seine Kunden aus der Kältetechnik zu entwickeln, ging RSG deswegen mit dem Unternehmen aus Neulingen bei Pforzheim eine Vertriebspartnerschaft ein. Eigenschaften des Kälteventils sind laut RSG unter anderem die kompakte Bauweise, die Lebensdauer von bis zu 100 Millionen Schaltungen, die lautlose Arbeitsweise ohne Schaltgeräusche und Schließschläge, der geringe Energieverbrauch und die universelle Einsetzbarkeit für alle Installationsumgebungen.
Als Offenwanger 2020 wegen der Corona-Pandemie in die Insolvenz ging, entschied RSG sich für die Übernahme. Durch den Kauf ist RSG als einziges Unternehmen berechtigt, Ventile nach dem Offenwanger-Prinzip zu fertigen und zu vertreiben.

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