Lüftung, Brandschutz und Entrauchung am Terminal 3 des Flughafens Frankfurt

Das neue Terminal 3 am Flughafen Frankfurt zählt zu den größten Infrastrukturprojekten im europäischen Luftverkehr. (Abb. © Fraport AG)

Donnerstag ist Techniktag. Heute geht es um Lüftung, Brandschutz und Entrauchung am Terminal 3 des Flughafens Frankfurt. Dort ist im April 2026 eines der größten deutschen Infrastrukturprojekte in Betrieb gegangen. Die Zahlen sind gigantisch: 400.000 m² Gebäudefläche, bis zu 25 Millionen Passagiere pro Jahr, 400 Entrauchungsventilatoren und 56 zentrale RLT-Geräte.

Am 23. April hat der reguläre Betrieb des neuen Terminals 3 am Flughafen Frankfurt begonnen. Nach mehr als zehn Jahren Bauzeit wurde damit eines der größten deutschen Infrastrukturprojekte in den europäischen Luftverkehr aufgenommen. Der neue Gebäudekomplex soll eine zusätzliche Kapazität von bis zu 25 Millionen Passagieren pro Jahr bereitstellen und damit die Rolle des Flughafens Frankfurt als internationales Drehkreuz weiter stärken. Die Gesamtfläche aller Ober- und Untergeschosse beträgt mehr als 400.000 m².

Besondere Anforderungen werden an die technische Gebäudeausrüstung gestellt. Denn die großen Passagierhallen, weitläufige Verkehrsflächen, Retail- und Gastronomiebereiche sowie umfangreiche technische Zonen müssen zuverlässig klimatisiert und im Brandfall sicher entraucht werden. Entsprechend komplex sind die Konzepte für Luftführung, Brandschutz, Entrauchung und Nachströmung.

Ein wesentlicher Bestandteil der sicherheitstechnischen Infrastruktur ist das maschinelle Rauchabzugssystem. Für die Entrauchung und die notwendige Nachströmung von Außenluft wurden von der Trox X-Fans GmbH, Bad Hersfeld, rund 400 Dach- und Axialventilatoren verschiedener Bauarten installiert. Zusätzlich werden in dem neuen Terminalkomplex mehr als 2.000 Brandschutz- und Entrauchungsklappen eingesetzt, die allesamt mit AS-Interface-Modulen (ASi) ausgestattet sind, um eine integrierte und effiziente Ansteuerung der Komponenten zu ermöglichen. Bei einem Großteil der Ventilatoren sind ferner sowohl Systeme zur Diagnoseüberwachung als auch Luftvolumenstrommesseinrichtungen integriert.

Zusätzlich zu den Entrauchungssystemen lieferte Trox zahlreiche Komponenten für die Luftverteilung und den Brandschutz innerhalb des neuen Terminals 3. Insbesondere in dessen Hauptgebäude wurden große Stückzahlen unterschiedlicher Komponenten installiert. Für die zentrale Luftaufbereitung sind insgesamt 56 zentrale raumlufttechnische Geräte „Trox X-Cube“ im Einsatz.

Einen ausführlichen Bericht über die Lüftung, den Brandschutz und die Entrauchung am Terminal 3 des Flughafens Frankfurt finden Sie unter cci324608 in cci Wissensportal.

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